Vom Frühjahr in den Herbst verlegt worden war die Mitgliederversammlung des Zeulner Schützenvereins, was unter anderem der Corona-Pandemie geschuldet war. Nun galten für die Zusammenkunft besondere Regeln. Da auch die Dauer eingeschränkt war, mussten alle Berichte so kurz wie möglich gehalten werden. In seiner Rückschau erinnerte Schützenmeister Ulrich Haderlein daran, dass noch Ende Februar der feierliche Festkommers zum Jubiläumsjahr in der Turnhalle hatte stattfinden können. Die einen Monat später geplante Gauversammlung musste bereits wegen der Pandemie entfallen. Alle Termine bis September wurden abgesagt, was für den Verein große finanzielle Einbußen zur Folge hatte. Der Schießbetrieb mit Einhaltung der geltenden Abstandsregeln ist erst seit Mitte Juni wieder erlaubt, der Wirtschaftsbetrieb seit Mitte September. Schießleiter Hans-Georg Rebhan erinnerte an die Bestimmungen im neuen Waffenrecht. Diese besagen, dass jeder Schütze mit jeder seiner Waffen mindestens einmal alle drei Monate einen Schussnachweis erbringen muss.

Umbau bald fertig

Der Umbau der Toilettenanlagen am Festplatz beim "Alten Schützenhaus" wird demnächst abgeschlossen, was für das Jubiläum der Schützengesellschaft, das im Jahr 2021 nachgefeiert werden soll, natürlich von Vorteil ist. Gewählt wurden dann: Hans-Georg Rebhan zum Ehrenschießleiter; Schützenmeister Ulrich Haderlein, Schriftführerin Christine Przybyla, Kassierin Jutta Flieger, Schießleiter Jan Wagner, Schießleiter Thomas Wagner, Schießhausverwalter Frank Breuer, Zeugwarte Manfred und Wolfgang Bahr, Beisitzer Gundi Rebhan, Alexander Garbarek, Peter Zimmermann und Christoph Müller. Der Posten des Jugendleiters wird demnächst von der Jugend selbst gewählt. Petra Haderlein wurde einstimmig dafür aufgestellt. Per Beschluss wird die Jugend bis zum 18. Lebensjahr beitragsfrei gestellt. cpb