In der Auferstehungskirche in Stockheim feierten am Sonntag acht evangelische Christen ihre Jubelkonfirmation. Sechs Jubilare blickten auf ihre Konfirmation vor 50 Jahren. Erika Weiß und Harald Popig haben vor 65 Jahren bewusst ihr Ja zum christlichen Glauben und zur Kirchenzugehörigkeit bekundet und empfingen damals zum ersten Mal das Abendmahl, so dass sie nun eiserne Konfirmation feiern durften.

Wenn auch coronabedingt der festliche Gottesdienst anders als sonst gefeiert wurde, wurde das Gedenken an die Konfirmation andächtig und berührend gestaltet. An der Orgel umrahmte Brigitte Geißer den Gottesdienst.

In seiner Predigt verglich Pfarrer Michael Foltin den Menschen mit einem Pkw. Was für ein Auto die Karosserie ist, das sei für den Menschen der Körper mit seinen elementaren Grundbedürfnissen, was Nahrung, Kleidung, Wohnung angeht. So wie das Auto mehr ist als seine Karosserie, so sei der Mensch mehr als sein Körper. Sein seelisches Erleben, sein Gemüt, seine Geistes- und Charakterbildung, seine Herzensregungen führten erst zur Gesamtheit der Wahrnehmungen, die das Persönlichkeitsprofil ausmachen.

Dazu gehörten entscheidend Glaube, Liebe und Hoffnung in der Pflege der Beziehung zu Gott, betonte der Pfarrer.

Goldene Konfirmation feierten Irene Eichhorn, Anneliese Förster, Rudi Jaros, Uwe Löffler, Sigrid Rau und Kerstin Specht. Die Jubilare und Festgemeinde gedachte auch des verstorbenen Harald Biesenecker, der ebenfalls goldene Konfirmation gehabt hätte.

Pfarrer Foltin dankte besonders Mesnerin Regina Schaftner für ihren Einsatz, um das Fest gut vorzubereiten und durchführen zu können. eh