"Nur mit einer konsequenten Umsetzung der geltenden Rechtslage können wir die Flüchtlingskrise dauerhaft stemmen", zu dieser Auffassung kommt der Bezirksvorsitzende der Jungen Union (JU) Jonas Geissler.
Auf Einladung des JU-Landesvorsitzendem Hans Reichhart und der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner (JU) besuchte die JU Kronach gemeinsam mit dem Vorstand der Jungen Union Oberfranken die Ankunfts- und Rückführungseinrichtung II (Are II) in Bamberg. Die Are II ist eine von zwei speziellen Aufnahmeeinrichtungen des Freistaats Bayern zur Bewältigung der Flüchtlingskrise. Asylbewerber mit geringer Bleibeperspektive werden hier auf eine schnelle Rückkehr in ihr Heimatland vorbereitet.
"Die CSU als Ideengeber dieser Einrichtung zeigt, wie Flüchtlingspolitik geht", so JU- Kreisgeschäftsführer Thomas Karl. Als Folge der Eröffnung der Are war die Anzahl von Wirtschaftsflüchtlingen aus den Westbalkanstaaten innerhalb kürzester Zeit gegen Null zurückgegangen. Auch das in Bamberg umgesetzte Sachleistungsprinzip überzeugte die Mitglieder. Karl hierzu: "Durch das Sachleistungsprinzip werden Fluchtanreize zusätzlich verringert. Bayern ist hier Vorreiter! Kein anderes Bundesland setzt dies so konsequent um."
Im Anschluss an die Besichtigung hat die JU Oberfranken ein umfangreiches Papier zur Asyl- und Integrationsproblematik verabschiedet. Auch bei derzeit sinkenden Asylzahlen dürfe das Asylrecht keine neuen Lockerungen erfahren. Falsche Anreize gelte es auch künftig abzubauen, fasste JU Kreisvorsitzender Markus Oesterlein den Inhalt des Positionspapiers zusammen. red