Erlangen — Das Jobcenter der Stadt Erlangen will bei öffentlichen Einrichtungen und Trägern der Wohlfahrtspflege insgesamt 30 Arbeitsplätze für Menschen schaffen, die bisher kaum Chancen auf dem Ar-beitsmarkt haben.


Karitative Träger gewonnen

Sie sollen über einen Zeitraum von drei Jahren in reguläre Beschäftigungsverhältnisse integriert werden. Die Gesellschaft zur Förderung der Arbeit (GGFA) erhält dazu 1,3 Millio-nen Euro Fördermittel aus dem Bundesprogramm "Soziale Teilhabe". "Ich freue mich, dass die GGFA zahlreiche karitative Träger in Erlangen gewonnen hat, die sich engagieren wollen. Auch als Stadt bringen wir uns gerne ein und stellen zwei Arbeitsplätze zur Verfügung. Mit dem Projekt kommen wir bei der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit wieder einen entscheidenden Schritt voran", erklärte Oberbürgermeister Florian Janik (SPD).
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert mit dem Projekt tariflich bezahlte oder nach dem Mindestlohn vergütete Arbeit. Zielgruppe sind Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen oder wegen langer Arbeitslosigkeit kaum vermittelt werden konnten, sowie Familien, die Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (Hartz IV) beziehen.
Für die von der GGFA betreuten Klienten sollen jeweils passende Arbeitsplätze ausgewählt, Beschäftigungshemmnisse gemeinsam angegangen sowie Bewerbungsgespräche vorbereitet und begleitet werden.


Hilfestellungen bei Krisen

Ferner werden Hilfestellungen bei Krisen im beruflichen und privaten Umfeld sichergestellt. Zu diesem Zweck wird in Erlangen auch eine sozialpädagogische Begleitung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert. red