Uetzing — Die Staffelsteiner Vorderladerschützen haben wieder ihren Wettkampf "Mountain Man" durchgeführt. Kürzlich traf man sich dazu im alten Steinbruch in Uetzing. Dies geschah natürlich in traditioneller Kleidung, um möglichst wie ein Trapper sein Können mit der Waffe unter Beweis zu stellen.
Bei gutem Wetter wurden verschiedene Disziplinen absolviert. Auf dem 25-Meter-Stand galt es unter anderem, mit zwei Revolvern mit je fünf Schuss möglichst viele Ziele zu treffen. Anschließend mussten mit dem Unterhebelrepetiergewehr zehn Schuss auf Tiersilhouetten abgegeben werden. Auf dem 100-Meter-Stand war mit dem Sharps-Gewehr, welches ein einschüssiges Hinterladergewehr ist, die Treffsicherheit der Teilnehmer gefordert. Hier mussten 20 Schuss auf eine Büffelmotivscheibe abgegeben werden.
Aber auch beim Bogenschießen und Tomahawkwerfen waren die Fähigkeiten der Teilnehmer gefordert. Dieser Teil des Wettbewerbs stellte sich als schwierigste Disziplin heraus, da Übung und Treffsicherheit bei den wenigsten durch das "normale" Training geübt werden konnten.
Als Sieger des Wettbewerbs wurde Joachim Weigel ausgerufen. Der zweite Platz wurde von Benedict Rommel belegt, gefolgt von Peter Bäumel. red