Beim Bayernfinale am 5. März gewannen die Tischtennis-Schulmannschaften des Gymnasiums Alexandrinum in der Wettkampfklasse Mädchen IV/1, des Gymnasiums Casimirianum in der Wettkampfklasse Jungen IV/1 und der Heinrich-Schaumberger-Schule in der Wettkampfklasse Mädchen IV/2 jeweils den Titel des bayerischen Meisters.

Die erfolgreiche Mannschaft des Alexandrinums der Wettkampfklasse Mädchen IV/1 reiste hochmotiviert zum Finale nach Hilpoltstein an, um nach dem nordbayerischen Meistertitel auch den finalen Titel nach Coburg zu holen. Das Alex-Team der zehn- bis 13-jährigen Mädchen mit Svenja Schirm, Sophie Schirm, Elina Meyer, Greta Meyer und Marie Martin musste sich hier dem südbayerischen Meister vom Klenze-Gymnasium München stellen. Bereits in den beiden Doppelpaarungen Svenja Schirm und Elina Meyer sowie Sophie Schirm und Greta Meyer kristallisierte sich die Dominanz der Coburger Mädchen heraus. Souverän siegten beide Paarungen mit 3:0 Sätzen. Auch in den folgenden vier Einzelbegegnungen wurde die Serie der Mädchen nie wirklich gefährdet und die drei ersten Einzelspiele konnten die Spielerinnen mit klaren 3:0 Sätzen für sich verbuchen. Lediglich ging im vierten Einzelspiel anfänglich der erste Satz an die Gegner, dennoch konnte die Spielerin nach dem Ablegen ihrer Nervosität das Ruder herumreißen, und die Begegnung endete mit einem klaren 3:1-Erfolg für das Alex-Team. Somit stand schon vor dem letzten Doppel fest, dass die Mannschaft sich bayerischer Meister nennen durfte, und die finalen Spielerinnen Svenja Schirm und Marie Martin gingen entspannt in ihr Match. Nach anfänglicher Unkonzentriertheit und einem verlorenen Satz sammelten die Mädchen noch einmal alle Kräfte und gewannen auch ihr siebtes Spiel mit 3:1 Sätzen.

Das Tischtennis-Team vom Gymnasium Casimirianum mit Moritz Müller, Paul Heyder, Leon Pawlow, Henry Müller und Julius Achsel musste gegen den Südbayern-Meister vom Adalbert-Stifter-Gymnasium Passau antreten. Im Duell der beiden stärksten Doppel kämpften sich Leon Pawlow und Moritz Müller nach Satzrückstand jeweils wieder zurück, unterlagen dann jedoch knapp im fünften Satz gegen die starken Passauer. Doppel 2 mit Paul Heyder und Henry Müller dagegen hatte kaum Probleme mit den Gegnern. In den ersten beiden Einzeln gelangen Julius Achsel und Oscar Holland jeweils nach Verlusten des ersten Satzes die Wende und schließlich Siege zu einer 3:1-Punkte-Führung. Nachdem Paul Heyder mit einer tollen Leistung sein Einzel klar gewinnen konnte, war es an Leon Pawlow, um den entscheidenden fünften Punkt zu spielen. Gegen seinen technisch versierten Gegner setzte er sich am Ende deutlich mit 3:0 Sätzen durch und sicherte der Mannschaft so den Titel des bayerischen Meisters 2020.

Beim bayerischen Landesfinale "Jugend trainiert für Olympia" sicherte sich die Heinrich-Schaumberger-Schule Coburg mit ihrer Tischtennis-Mädchenmannschaft erstmals den Titel des Landessiegers und feierte damit den größten sportlichen Erfolg der Schulgeschichte. Als einzige Förderschule unter allen 16 JTFO-Teilnehmern traf die HSS-Mannschaft in der Wettkampfklasse III/2 wie schon im Vorjahr auf die Christoph-Probst-Mittelschule Murnau, der man damals noch mit 1:6 unterlegen war. In diesem Jahr gingen die Mädchen um Spitzenspielerin Klaudia Mozga, deutlich selbstbewusster ins Spiel. So siegte das Spitzendoppel Mozga/Ali gleich zu Beginn souverän mit 3:0 Sätzen. Das zweite HSS-Doppel Reinhardt/Ettrich musste sich nach zwei in der Verlängerung verlorenen Sätzen aber mit 0:3 geschlagen geben. Im Anschluss unterlag Tina Ettrich der gegnerischen Nummer zwei Bäck mit 1:3. Dann aber schlug die Stunde der Coburger. Zunächst glich Klaudia Mozga zum 2:2 aus. Anschließend erhöhte Joulin Ali gegen Thomaskamp auf 3:2, ehe es Sabrina Reinhardt vorbehalten war, mit einem klaren 3:0 den umjubelten Siegpunkt zu holen. Das Abschlussdoppel gewannen Klaudia Mozga und Emilia Groth mit 3:1 zum Endstand von 5:2. An dem Erfolg beteiligt waren Klaudia Mozga, Tina Ettrich, Joulin Ali, Sabrina Reinhardt und Emilia Groth. red