Ganz im Zeichen der Schöpfung und der Verantwortung für die Umwelt standen in der St.-Georgs-Pfarrei die Feierlichkeiten um den Himmelfahrtstag. Die drei Bittprozessionen der Pfarreien Sterpersdorf und Höchstadt an den Vortagen des Feiertags führten nach Ailersbach, Nackendorf und zur Antoniuskapelle.

Unter dem Motto "Wir laufen mit Abstand am besten" zogen die Gläubigen unter Wahrung der verschiedenen Auflagen auf den Flurbereinigungsstraßen zwischen Wäldern, Feldern, Wiesen, Äckern und Weihern. Unterwegs betete man für den Erhalt von Natur und Umwelt. Die Pastoralreferenten Christian Lauger und Monika Urbasik, Diakon Georg Paszek und Pfarrvikar James Nangachiveetill gestalteten zusammen mit Stadtpfarrer Kilian Kemmer die Bittgänge.

Am Himmelfahrtstag selbst fasste Kilian Kemmer beim Festgottesdienst auf dem Kirchplatz den Schöpfungsauftrag der Christen zusammen. Längst vor Uno oder verschiedenen ökologischen Bewegungen habe Jesus von Nazareth Klimaziele formuliert, die auch für das Umweltverhalten von heute Gültigkeit behielten: Freude am Leben und am Glauben, aus der Dankbarkeit und Zufriedenheit wachsen. Verantwortung für Gottes Schöpfung, die auch die notwendige Sicherheit der Rohstoffe und der "sauberen Luft" für die kommenden Generationen mit einschließt. Kemmer wünschte sich eine ähnliche Entschlossenheit der Politik für die ökologischen Belange wie während der Pandemie-Bekämpfung. "Dabei kann es nicht ohne Verzicht und Opfer gehen."

Bei der anschließenden Fahrzeugweihe auf dem Marktplatz segnete der Stadtpfarrer über 50 Fahrzeuge, darunter auch Firmenwagen und motorisierte sowie nicht motorisierte Zweiräder. red