Am Donnerstag, 15. Juni, spielt die Band B3 bei Kultur am Putzenstein in Thurnau. Die Freiheit des Jazz trifft auf die Energie des Rock: B3 verschmelzen ausgetüftelte Arrangements und lebendige Spielfreude zu intelligenten Songs mit starken Melodien und drückendem Groove. Eingängig und kompakt, treibend und entfesselt - hier kommen Rock-Popliebhaber und Jazzverrückte gleichermaßen auf ihre Kosten.
Den Kern dieses perfekt eingespielten Fusion-Quartetts bilden zwei große "unbekannte Bekannte" der Musikszene: Der Keyboarder, Komponist und Musikproduzent Andreas Hommelsheim und der Gitarrist und
Sänger Ron Spielman. Ihre Namen sind nicht jedem ein Begriff, aber praktisch jeder hat schon in irgendeiner Form von ihnen gehört. Bandleader Hommelsheim spielte u.a. mit Alphonse Mouzon, John Lee und Gerry Brown, teilte die Bühne mit Kool & the Gang und arbeitete mit Stars wie Nena, Nina Hagen, Jan Delay, Smudo, Max Raabe, Ofrah Haza, Ute Lemper und Jennifer Rush. Als preisgekrönter Music Producer unzähliger deutscher Fassungen berühmter Filmproduktionen, von "Arielle", "Die Schöne und das Biest", "Der Glöckner von Notre Dame", "Pocahontas", "Aladdin" über "Das Phantom der Oper" bis hin zu "Ice Age 4" und "Epic" oder "Polar Express", arbeitete er schon in allen namhaften Studios dieser Welt u. a. mit Andrew Lloyd Webber und Hans Zimmer zusammen. Als Produzent des deutschen Original-Soundtracks zu "Der König der Löwen" erhielt Hommelsheim die Goldene Schallplatte.
Eine Stimme, deren kehlige Wucht einen sofort packt, ein elektrisierendes Gitarrenspiel: Ron Spielmans Auftritte genießen längst Kultstatus. Seit Jahrzehnten schätzen Kenner den Charaktermusiker für sein markantes und virtuoses Gitarrenspiel und sein exzellentes Songwriting. Die Musikpresse überschüttet ihn geradezu mit Lob. Auftritte mit Andreas Kümmert, Flo Mega, Stevie Wonder, Bob Geldof, Chick Corea, der Little River Band, Steve Marriott, Johnny Guitar Watson und vielen anderen zieren seine Vita.
Mit "Back To My Roots" und "Memories In Melodies" haben B3 bereits zwei Alben veröffentlicht, mit denen sie sich den Beifall der Fachpreise und eines stetig wachsenden Fankreises erspielen konnten. In Hommelsheims Kompositionen ist seine Liebe zur Filmmusik unüberhörbar, er beschwört das Kino im Kopf herauf: Jazz, Blues und Rock fusionieren zu einer imaginären Kraft, die den Hörer durch ein verregnetes Paris, in eine kalifornische Hotelbar und über den Lincoln Highway zurück nach New York schicken, angetrieben von diesem unglaublichen Groove, der Christian Krauss am Bass und Lutz Halfter am Schlagzeug zu idealen Bandkollegen macht. Ron Spielman setzt dabei kongenial die Kontrapunkte und veredelt die Stücke zu einer unverwechselbaren Melange der Stile. red