Eine fundierte Grundausbildung ist von enormer Wichtigkeit, betont Kreisbrandmeister Roland Schedel beim Abschluss des Lehrgangs für Truppführer in den Feuerwehren. Nur wer über ein breites und fundiertes Wissen verfügt, könne in einem Einsatz richtig und vor allem zieloptimiert helfen.
"Es ist gelungen", so Schedel, "den Teilnehmern eine Ausbildung zu vermitteln, die auf den Bedürfnissen eines Truppführers zugeschnitten ist." Neben den notwendigen Kenntnissen bezüglich der Rechtsgrundlagen standen auch Themen wie "Brand- und Sicherheitswachen", "Verhalten bei Gefahren", "Lösch- und Hilfeleistungseinsatz", "Fahrzeugkunde" sowie "Gefährliche Stoffe und Güter" auf dem Lehrplan. Selbstverständlich durfte auch der Komplex "Brennen und Löschen" nicht vergessen werden, denn nur wer die Grundvoraussetzungen von Feuer kennt, kann es aus sicher bekämpfen.
Ein wichtiger Teil zur Ausbildung als Truppführer bei der Feuerwehr ist der Funklehrgang, den Kreisbrandmeister Thomas Müller abhielt. Erstmals stand hier der Digitalfunk im Mittelpunkt.
Kartenkunde und eine dazugehörige mobile Funkübung nach Koordinaten rundete diesen Lehrgangsteil ab.
Um die Feuerwehren bei ihrer Ausbildung zu unterstützen, stellt die Kreisbrandinspektion eine CD zur Verfügung, auf der alle Unterrichte der Truppmann-Ausbildung zu finden sind und als Nachschlagewerk dienen sollen.
Nach zahlreichen Abendveranstaltungen und Ganztagsausbildungen an Samstagen war es für die 57 Teilnehmer soweit: Sie mussten sich den schriftlichen Prüfungen stellen. Als Lehrgangsbester erreichte Jakob Ebert, gefolgt von Fabian Geiger und Manja Kämpf das Lehrgangsziel. Ihnen, wie auch den weiteren Teilnehmern dieses Führungslehrgangs stehen jetzt weiterführende Kurse in der Feuerwehr offen. Speziallehrgänge wie Atemschutz oder Chemieschutz oder der Gruppenführerlehrgang an der Staatlichen Feuerwehrschule können besucht werden.
Matthias Schuhbäck