Zur Causa Jahn-Kulturhalle meldet sich Gisela Steinlein, die Vorsitzende des Liedervereins Forchheim, zu Wort. "Die Worte unseres OB Uwe Kirschstein in Sachen Jahn-Kulturhalle lassen aufhorchen und hoffen. Offenkundig will die Stadt ihren Betriebskosten-Anteil bezahlen", stellt Steinlein fest.
Gleichzeitig bedürfe es der Klärung, wie lange die Halle genutzt beziehungsweise gemietet werden kann. Stelle sich doch für fast alle Veranstalter jedes Mal aufs Neue die Frage: Steht die Jahn-Kulturhalle zur Verfügung oder nicht? Ob dieser Unsicherheit die kulturellen Angebote einzuschränken, wäre nach Steinleins Auffassung sträflich: "Abgewanderte Besucher sind erst einmal weg." Verpflichtungen auf gut Glück seien auch keine Lösung. Um hochkarätige Entertainer und Musikgruppen in die Stadt zu locken, bedürfe es langer Vorbereitungszeit.
"Verantwortungsvoller Umgang mit Beiträgen und Spenden braucht aber Planungssicherheit. Und Forchheim braucht bis zur Eröffnung des 'neuen' Kolpinghauses ein bürger- und kulturfreundliches Übergangskonzept mit einer verlässlich nutzbaren Kulturhalle", meint Steinlein und fordert: "Eine klare Regelung tut not." red