In einer harmonischen Versammlung im Sportheim trafen die Mitglieder der Jagdgenossenschaft Kehlbach mehrere weitreichende Entscheidungen. So wurde unter anderem die Jagdnutzung im 451 Hektar großen Revier neu geregelt.


Jahresvertrag

Nachdem der bisherige Pächter des Kehlbacher Jagdreviers überraschend im Januar dieses Jahres verstorben war, wurde nach einem Nachfolger bis zum 1. April, dem Beginn des neuen Jagdjahres, gesucht. Wie Jagdvorsteher Stefan Biesenecker dazu ausführte, habe man sich letztendlich entschlossen, die Jagd im Kehlbacher Revier in Eigenbewirtschaftung zu betreiben, da kein neuer Pächter gefunden werden konnte. Mit drei ortsansässigen Jägern habe man im gegenseitigen Einvernehmen einen Jahresvertrag abschlossen, in dem deren Anstellung und alle, die Jagd betreffenden Aspekte, geregelt sind. Dazu gehört auch der zu erfüllende Abschussplan. Alle Versammlungsteilnehmer stimmten dem Vertragswerk zu. Kassier Rainer Neubauer erläuterte die aktuelle Kassenlage der Jagdgenossenschaft und stellte den Haushaltsplan vor, der einstimmig angenommen wurde.


Grünlandegge wird angeschafft

Rege diskutiert wurde die Anschaffung eines Einebnungsgerätes zur Beseitigung von Schwarzwildschäden. Die Versammlungsteilnehmer waren sich schließlich einig, zunächst auf die Anschaffung dieses Gerätes - auch aus Kostengründen - zu verzichten. Grünes Licht gaben die Jagdgenossen für die Anschaffung einer Grünlandegge als Ersatz für das verbrauchte Altgerät. Der Jagdvorsteher wurde beauftragt entsprechende Angebote einzuholen. Weiter wurde eine "Haftungs-Freistellungs-Erklärung" für alle vorhandenen Gerätschaften der Jagdgenossenschaft verabschiedet. Der Versammlung schloss sich ein gemütliches Beisammensein an. wvk