Die Jagdgenossenschaft Bad Kissingen, Hausen, Kleinbrach und Winkels hat sich vor kurzem zu einer nichtöffentlichen Versammlung getroffen und einen neuen Vorstand gewählt. Wolfgang Lutz wurde als 1. Jagdvorsteher bestätigt, sein Stellvertreter ist Matthias Mahlmeister. Als Kassenführer wurde Jochen Köllmer, als Schriftführer Christoph Ullmann und als Beisitzer wurden Kristina Metz und Julian Heuring von den Mitgliedern gewählt. Neue Kassenprüfer sind Thomas Lotter und Ralf Ullrich. Ein besonderer Dank ging an Siegfried Kiesel und an Ernst Zwirlein für ihre Amtszeit in der Vorstandschaft und ihre Arbeit als Kassenprüfer.
Kassenführer Jochen Köllmer gab einen Kassenbericht. Das Gesamtguthaben beträgt im März 2017 rund 23 900 Euro. Der Kassenbericht wurde geprüft und der Vorstand einstimmig entlastet.


Wildschreckgeräte anschaffen

Die Jagdgenossenschaft hat einstimmig beschlossen, vier Wildschreck-Geräte anzuschaffen. Zwei Geräte werden Jagdpächter Dr. Helmut Fischer für das Jagdrevier Hausen-Kleinbrach übergeben. Zwei Geräte bekommt Jagdpächter Dr. Wolfgang Ruppert für das Revier Bad Kissingen-Winkels. Helmut Fischer kauft für sein Revier selbst zwei weitere Geräte. Diese Geräte werden vor der Grasmahd zum Vertreiben der Tiere aus den Wiesen und in der Getreideernte zum Vertreiben der Tiere aus den Äckern eingesetzt.


Sorgen vor Nationalpark

Dr. Helmut Fischer berichtete über nur 1800 Euro Wildschaden in seinem Jagdrevier. Außerdem regte er mit den Jagdgenossen eine Diskussion über den Nationalpark Rhön an, welcher auch an das Bad Kissinger Jagdrevier grenzen könnte. Es sei eine Art Enteignung von einigen Flächen zu befürchten. Fischer wies darauf hin, dass gegen den Nationalpark bereits eine Bürgerinitiative gegründet wurde. Hieraus entstand eine längere Diskussion über das Für und Wider eines Nationalparks. red