Problemlos und zügig verlief die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossen Großwenkheim. Dazu konnte Vorsitzender Martin Geßner in der Feuerwehrscheune 21 Jagdgenossen mit einer Fläche von 412,41 Hektar begrüßen.

Auch im von Corona stark geprägten Jahr 2020 konnte die Jagdgenossenschaft verschiedene Arbeiten in der Flur durchführen. So wurde der Postweg auf einer Gesamtlänge von 1400 Metern neu aufgeschottert. Der Anteil der Jagdgenossenschaft betrug rund 570 Meter. Die gesamten Materialkosten in Höhe von 3813,84 Euro übernahm die Stadt Münnerstadt. Saniert wurden die vier Ortseingangstafeln.

Vorsitzender Geßner dankte dabei besonders der ortsansässigen Firma M&M, die einen maroden Balken austauschte und die Farbe für den Neuanstrich besorgte, sowie Andreas Ankenbrand für das Abschleifen und das Neuanstreichen. Im Februar 2021 erging ein forstliches Gutachten durch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. In allen drei Jagdbögen wurde punktuell der Wildverbiss kontrolliert und bestimmt.

Auf Antrag der Kassenprüfer Hugo Glückert und Tanja Reinhard wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Angenommen wurde der Antrag von Jagdpächter Otto Klein, seinen zum 31. März 2022 auslaufenden Pachtvertrag aus gesundheitlichen Gründen nicht zu verlängern. In schriftlicher Wahl wurden die Anträge der Jagdpächter Patrick Hein sowie Robert Schlembach und Gerhard Mohr um Verlängerung ihrer Verträge einstimmig beschlossen.

Vorsitzender Martin Geßner berichtete von einer Begehung verschiedener Flurwege mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Bad Kissingen. Einer Auffüllung in der Raiffeisenstraße und in der Schweizergasse wurde vom Amt zugestimmt. Abschließend bedankte sich Geßner speziell bei Otto Klein, der seit 1995 in Großwenkheim als Jäger im Einsatz und seit 2003 der Pächter des Jagdbogens II Hügel ist und wünschte sich, dass er so weit wie möglich seinen Enkel Patrick Hein bei der Ausübung der Jagd auch weiterhin Tatkräftig unterstützt.