Bei zwei Vorträgen von Werner Hartstock (Reichenbach im Vogtland) letzten Sonntag in der Forchheimer Kreuzkirche zeigte der stellvertretende Vorsitzende vom Verein "Sächsische Israelfreunde e.V." nach historisch zutreffenden völkerrechtlichen Tatsachen auf: Der Gott Israels und der Christen als Schöpfer der Welt ist zwar wissenschaftlich nicht beweisbar, aber zeige sich durch todsichere Indizien! Unter dem Thema "Israel - ein umkämpftes Wunder!" führte der sachkundige Referent fundierte geschichtlichen Tatsachen auf: Nachdem im umkämpften "Nahen Osten" die Araber die vom Völkerbund zur Zeit des britischen Mandats vorgeschlagene Zwei-Staaten-Lösung ablehnten, konnte "das alte Volk der Bibel" seit seiner Staatsgründung im Jahre 1948 alle feindlichen Angriffe abwehren, die das Ziel hatten, Palästina als das Land der Bibel "Juden-rein" zu bekommen.

"Ist Gottes Wort wahr?" fragte Hartstock die rund hundert Hörer. Beweise nicht die Geschichte: Der Gott Israels hat nicht nur vor 3000 Jahren gehandelt, sondern beweise sich bis heute durch die Existenz seines erwählten Volkes Israel, wie prophetisch angekündigt durch jüdische Einwanderer aus der ganzen Welt. "Betrachtet doch das aktuelle Zeitgeschehen durch die biblische Brille und erhebt eure Stimme für das Volk Israel!", forderte Hartstock auf.

Eingeladen hatte der Freundes- und Förderkreis der Synagoge Ermreuth - vom Vorstand gestalteten Pfarrer Martin Kühn und Altbürgermeister Franz Renker die jeweils 90-minütige Veranstaltung mit Lesungen und Segensgebeten.

Für die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) begrüßte Hausherr Pastor Mail Schneider. Manuela Aheimer umrahmte mit ihrem Gitarrenspiel die Vorträge.

Busfahrt

Am 24. Oktober ist bei einer Busfahrt nach Reichenbach im Vogtland Gelegenheit, im "Bildungs- und Begegnungszentrum" der sächsischen Israelfreunde eine Ausstellung zur jüdischen und christlichen Geschichte und Kultur zu erleben.

Anmeldungen an Pfarrer.Martin.Kuehn@web.de, Telefon 09191/7941433) red