Das Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium in Kulmbach richtet ab dem Schuljahr 2017/18 eine Junior-Ingenieur-Akademie (JIA) ein. Die Schule setzte sich mit ihrem Konzept "Hightech im Umweltschutz" im fünften JIA-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung gegen Mitbewerber aus dem ganzen Bundesgebiet durch und ist damit die vierte bayerische Schule, die diese Auszeichnung erhält. Mit der Anerkennung als Junior-Ingenieur-Akademie ist eine Anschubfinanzierung von bis zu 10 000 Euro verbunden.


Übergang erleichtern

Die Junior-Ingenieur-Akademie ist laut eigener Aussage ein Erfolgsprogramm der Stiftung. Ziel ist es, junge Menschen für die Berufswelt von Technikern und Ingenieuren zu begeistern, ihnen den Übergang von der Schule in Studium oder Ausbildung zu erleichtern und ihre individuellen Kompetenzen zu fördern. Dazu haben die beiden Initiatoren Studienrat Matthias Kohles und Oberstudienrat Wolfgang Lormes während der Konzepterstellungsphase enge Kooperationen mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft hergestellt. In den umliegenden Universitäten, Forschungseinrichtungen wie der Fraunhofer-Gesellschaft und bei regionalen Unternehmen werden die Jugendlichen "Technik zum Anfassen" erleben, im Schulunterricht arbeiten sie über einen längeren Zeitraum stark praxis- und projektbezogen am Thema "Hightech im Umweltschutz".
Der Schulleiter Horst Pfadenhauer freut sich über die besondere Auszeichnung und weist in einer Pressemitteilung auf die bereits jetzt schon "herausragenden Möglichkeiten" hin, die sich Schülern am MGF bieten.


Zweijähriges Fach

Die Junior-Ingenieur-Akademie ist als zweijähriges Wahlpflichtfach angelegt und richtet sich an Schüler der gymnasialen Mittelstufe. Die offizielle Anerkennung findet auf der Jahrestagung der Junior-Ingenieur-Akademie am 12. und 13. Mai in Leipzig statt. red