Infiana hat die umfangreichen Umbauarbeiten seiner Lehrwerkstatt abgeschlossen. Am Samstag, 24. September, feiert das Forchheimer Unternehmen gemeinsam mit Schülern und Eltern sowie lokaler Politikprominenz die offizielle Neueröffnung.
Infiana hat in den vergangenen zwölf Monaten die bisherige Lehrwerkstatt von Grund auf renoviert, um hier unter optimalen
Bedingungen junge Fachkräfte auszubilden. Infiana ist mit über 40 Auszubildenden der größte industrielle Ausbilder in der Region.
"Mehr Platz für alle und mehr Möglichkeiten für intensives Lernen", so fasst Wolfgang
Gareus in einer Pressemitteilung die Vorteile der neuen Lehrräume zusammen. Die neue Lehrwerkstatt sei ein Paradebeispiel für eine moderne Ausbildungsstätte: WLAN, Laptops, Beamer und Leinwand - die technische Ausstattung sei jetzt auf dem neuesten Stand. Aber auch die Art des Lernens hat sich verändert, sagt Wolfgang Gareus. "Jeder Auszubildende hatte früher eine eigene Werkbank. Heute hat jeder seinen mobilen Container, den er an den Platz stellen kann, an dem er ihn braucht", schildert der Infiana-Ausbildungsleiter.
"Das ist super, denn jetzt kann ich die Jungs an einen Arbeitsplatz zusammenholen und sie in
Gruppenarbeit komplexe technische Aufgaben lösen lassen", sagt er.
Tatsächlich sind es wieder acht junge Männer, die im September ihre Ausbildung zum Elektroniker Betriebstechnik, Industrie- oder Verfahrensmechaniker begonnen haben. Mädchen haben sich in diesem Jahr keine beworben, was bei Infiana bedauert wird. "Infiana braucht motivierte Fachkräfte, die Lust auf ihren Beruf haben", sagt Personalchef Burkard Baumgärtner. "Deshalb investieren wir gerne in die Ausbildung unseres Nachwuchses und versuchen die bestmöglichen Bedingungen vorzugeben, damit unsere Azubis auch nach Abschluss der Lehre gerne bei uns bleiben."


Heller Schulungsraum

Einer, bei dem das Konzept aufgegangen ist, ist Hannes Hagedorn. Der junge Mechatroniker hat vor sieben Jahren seine Ausbildung bei Infiana abgeschlossen und ist seit zwei Jahren als Ausbildungsmeister in der Lehrwerkstatt für die Industriemechaniker verantwortlich.
Das Gebäude, in dem die Lehrwerkstatt untergebracht ist, gehört zu einem der ältesten
auf dem Gelände.
Das Alter ist der Lehrwerkstatt nun aber nicht mehr anzusehen: Ein großer, heller Schulungsraum inklusive moderner Technik bietet ausreichend Platz. Eine Tür führt in den direkt danebenliegenden Maschinenraum mit Dreh-, Fräs- und Bohrmaschine sowie Bandsäge. Da die Werkbänke der Auszubildenden mobilen Arbeitsinseln weichen mussten, ist hier nun Platz für alle Maschinen und das Materiallager.
"In der neuen Lehrwerkstatt kann ein Auszubildender an der Fräsmaschine arbeiten, während sein Kollege sich nebenan in Ruhe auf seine Prüfung vorbereitet", sagt Hannes Hagedorn. Beste Bedingungen für die beste Ausbildung - bei Infiana ist dieser Vorsatz praktisch umgesetzt worden. red