Integrieren landwirtschaftliche Betriebe Menschen, die vorübergehend oder auch dauerhaft eine besondere Betreuung benötigen, spricht man von "Sozialer Landwirtschaft". Die Höfe bieten natürliche Regelmäßigkeiten in den Arbeitsabläufen, verschiedene Arbeitsanforderungen, sichtbare Erfolgserlebnisse und ein familiäres Umfeld, was erfahrungsgemäß einen positiven Einfluss auf Menschen hat.
Durch den Verbund landwirtschaftlicher Produktion mit sozialen Aufgaben kann Landwirtschaft auch einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft und den ländlichen Raum leisten und durch ihre Multifunktionalität einen Gewinn für alle Beteiligten bedeuten.
Neueinsteiger aber auch Landwirte und Bäuerinnen mit Erfahrungen in der Sozialen Landwirtschaft sind zu dem offenen Arbeitskreis am Freitag, 10. November, von 9 bis 16 Uhr in den Gärtnerhof Callenberg 12 a eingeladen. Das Treffen ist auch für Betroffene und Angehörige, soziale Organisationen und Kooperationspartner offen. An dem Tag soll die Soziale Landwirtschaft unter den Aspekten Eingliederungshilfe in den Arbeitsmarkt und Chance für Suchtkranke beleuchtet werden. Außerdem wird das Weiterbildungsangebot an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung in Eberswalde vorgestellt. Natürlich ist auch Raum für den Austausch untereinander und die Möglichkeit der Vernetzung.
Die Online-Anmeldung ist bis zum Donnerstag, 2. November, auf der Internetseite www.diva.bayern.de unter "Qualifizierungsmaßnamen Akademie Diversifizierung" möglich. Einfach bei der Stichwortsuche nach "Soziale Landwirtschaft" filtern und bei "Offener Arbeitskreis Soziale Landwirtschaft Franken" buchen. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 09561/769134. red