E s ist spielerisch fast immer schön, wenn was ins Rollen kommt, in übertragenem Sinne oder wörtlich. Heute schauen wir uns zwei Spiele an, bei denen, wenn wir alles richtig machen, etwas abwärts rollt: "Roll on", englisch für "Roll weiter", und "Roller Coaster ChallengeTM", englisch für "Achterbahn-Herausforderung".

Die beiden Logikspiele für eine Person enthalten je 40 Aufgaben in vier Schwierigkeitsstufen, die am Anfang recht einfach und am Ende deutlich anspruchsvoller, aber machbar, sind. Bei beiden haben wir, leider, viele Kunststoffelemente, darunter ein Plastikspielbrett, auf dem wir etwas feststecken. Also los, tüfteln wir ein bisschen.

In "Roll on" haben wir einen schräg gestellten Spielplan mit 12 x 10 Löchern, auf dem wir aus drei unterschiedlich langen Barrieren Teile eines kleinen Labyrinths nach vorgegebenem Muster aufbauen. Wir setzen eine oder mehrere Kugeln in die Startnische, fügen weitere Barrieren hinzu, und zwar möglichst so, dass die Kugeln zwischen den Barrieren durch zu den Zielnischen kullern. Das ist schon alles, die Spielregel ist knapp und klar und wir kommen schnell ins Spiel.

In "Roller Coaster ChallengeTM" bauen wir eine Achterbahn. Zur Verfügung stehen uns auf dem Spielplan 5 x 5 Plätze, auf denen wir bis zu 36 Stützteile der Bahn, gestapelt nach Bedarf, verankern. Dazu gibt's rund 50 Bahnstreckenteile und Kurven unterschiedlicher Länge und Steigung sowie einen Loop. Karten geben vor, wie wir die Pfosten aufbauen und welche Streckenteile und Kurven wir benötigen. Schaffen wir das so, dass unsere Achterbahnkugel vom Start zum Ziel rollt? Prima, dann auf zur nächsten Aufgabe.

Wie gesagt, es ist schön, wenn was ins Rollen kommt. Das gilt auch für "Roll on", und "Roller Coaster ChallengeTM". Einfach ist es nicht immer, soll es auch nicht sein, und wir können uns über die kleinen Kugel-Laufwege freuen, die wir da zusammenfügen.