Jürgen Wolf, Leiter der AEO-Bamberg, erläuterte dem Ombudsteam des Bamberger Stadtrats zur Corona-Situation, dass aktuell bei einer freiwilligen Reihentestung rund 90 Prozent der 800 Bewohner getestet worden seien, sieben davon positiv. Insgesamt gibt es aktuell 16 Corona-Fälle im Ankerzentrum.

Da auch Angehörige und Kontaktpersonen in Quarantäne müssen, sind rund 70 Personen im Ankerzentrum unter Quarantäne. Das Ombudsteam begrüßte, dass es sich nicht um Vollquarantäne handelt.

Eine Frucht der gemeinsamen Zusammenarbeit zwischen dem Ombudsteam und der Regierung von Oberfranken ist die weitere Einstellung eines Gewaltschutzbeauftragten. Außerdem können die Mitarbeiter des Securitydiensts künftig durch Kennzeichnungen an den Sicherheitswesten identifiziert werden. Die Wohlfahrtsverbände informierten, dass die neuen Förderrichtlinien lediglich 60 Prozent der Gesamtkosten der Träger bei der Flüchtlings- und Integrationsberatung finanzieren. Ein Abbau werde die Folge sein.

Als Schwerpunkte hat sich das Ombudsteam neben dem Bereich Asylrecht/Asylverfahren, Gesundheit und Soziales sowie dem Bereich Erziehung - Schule - Kita gesetzt, ein weiterer Schwerpunkt wird auf die Kommunikation mit der Nachbarschaft des Ankerzentrums gelegt. red