"Smarte" Technologien, die beispielsweise in Fahrerassistenzsystemen oder Smartwatches zum Einsatz kommen, sollen uns das Leben erleichtern. Dafür benötigen sie aber vor allem eines: möglichst viele Daten über ihre Anwender - schließlich basieren die hochmodernen Systeme auf der Erfassung ihrer Umwelt über Sensoren. Diese häufig persönlichen Informationen könnten jedoch missbraucht werden, was hohe Anforderungen an die Sicherheit der Software mit sich bringt.
Wie genau diesem Datenmissbrauch vorgebeugt und die Sicherheit smarter Systeme erhöht werden kann, wird in Zukunft an der Universität Bamberg erforscht: An der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI) wird schon bald der Lehrstuhl "Privacy and Security" eingerichtet, teilte die Hochschule jetzt mit. Er ist Bestandteil der Technologieinitiative "Zentrum Digitalisierung.Bayern", mit der die Bayerische Staatsregierung bestehende Aktivitäten im Bereich der Digitalisierung bündeln und weiterentwickeln möchte. So werden im Rahmen der Initiative auch an sieben weiteren Universitäten in Bayern Professuren eingerichtet. Infos zum Lehrstuhl "Privacy and Security" im Netz unter www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/lehrstuhl_wiai/ red