Der Industriepark Strullendorf bekommt ein schnelles Glasfasernetz. Die Stadtnetz Bamberg investiert über 150 000 Euro in die zukunftssichere Infrastruktur, die den Unternehmen Internetgeschwindigkeiten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde ermöglicht.

Beim Glasfaserausbau im Industriepark zwischen Bahnlinie und Main-Donau-Kanal, der B 505 und der Straße "An der Schleuse" legt die Stadtnetz Bamberg, ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadtwerke Bamberg, die Glasfasern bis in Gebäude der Unternehmen, die sich für den Anschluss entschieden haben. Weil auf Kupferkabel verzichtet wird, werden für die angeschlossenen Unternehmen nahezu unendlich hohe Datenübertragungsraten möglich sein. Die symmetrischen Bandbreiten, mit denen die Kunden gleich schnell uploaden und downloaden können, liegen bei 10 Gigabit pro Sekunde. Damit kann binnen einer Sekunde eine Datenmenge von 1,25 Gigabyte übertragen werden. Die Bauarbeiten sollen im Oktober abgeschlossen sein.

Für Strullendorfs Bürgermeister Wolfgang Desel (CSU) ist der Glasfaserausbau ein wichtiger Schritt für den Industriepark und gleichzeitig auch für den Wirtschaftsstandort Strullendorf. Ziel sei es, "zukünftig sämtliche Teile der Gemeinde zukunftssicher zu machen und an das schnelle Internet anzuschließen". In Kürze wird die Schule in Amlingstadt angeschlossen werden. asp