Albert Schmidt wurde an Silvester in der Heilig-Kreuz-Kirche in Reitsch in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Für sein jahrzentelanges ehrenamtliches beispielhaftes Wirken in der Kirchengemeinde Reitsch wurde ihm eine Dankurkunde von Erzbischof Ludwig Schick verliehen. Für die Kirchenverwaltung sprach Gerhard Förtsch die Laudatio und Dankesworte.

Albert Schmidt war 30 Jahre Kirchenpfleger. In dieser langen Zeit hat er viele Veränderungen an und in der im Jahr 1953 eingeweihten Heilig-Kreuz-Kirche selbst mitgestaltet und Hand angelegt. In seinem ersten Jahr im Amt des Kirchenpflegers wurde die Kirche 1970/1971 völlig neu gestaltet und durch den Anbau eines Seitenflügels wesentlich vergrößert. 1972 wurde eine neue Orgel angeschafft. In seiner Verantwortung wurde 1976 ein Glockenturm errichtet und 1977 konnten vier neue Glocken geweiht werden. Die sakrale Ausstattung des Gotteshauses lag ihm stets besonders am Herzen. So wurden zwei holzgeschnitzte Statuen von Maria und Josef aus Oberammergau in der Heilig-Kreuz-Kirche aufgestellt. War er schon in seiner Zeit als Kirchenpfleger von 1990 bis 2000 Lektor und Kommunionhelfer, übernahm er zusätzlich im Jahr 1990 den Dienst des Mesners. Bis heute erfüllte er die umfangreichen Aufgaben des Mesners zuverlässig und mit Hingabe.

Für all diese vielfachen ehrenamtlichen Tätigkeiten sagte Förtsch im Namen der Kirchenverwaltung ein herzliches Vergelt´s Gott. Pater Waldemar Brysch schloss sich den Dankesworten und überreichte die Dankurkunde des Erzbistums Bamberg im Namen von Erzbischof Ludwig Schick. Bleibt noch anzumerken, dass Albert Schmidt darüber hinaus seit sieben Jahrzehnten in der Dorfgemeinschaft in verschiedenen Vereinen außerordentlich engagiert ist und auch Gemeinderat und 2. Bürgermeister in Reitsch gewesen ist. eh