Zum Bericht "Frontalangriff auf Inge Aures" (BR vom 19. September) erhielten wir folgende Zuaschrift: Als Kassenprüfer in mehreren Vereinen und früheres Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss des Marktes Mainleus bin ich es gewohnt, darauf zu achten, dass bei Vergaben von Aufträgen der Billigstnehmer den Zuschlag erhält. Entscheidend ist natürlich dessen Zuverlässlichkeit und Integrität.

Eine Firma, die einem Verein oder Verband sehr nahesteht und deshalb ein besonders günstiges Angebot macht, sollte nicht auf die Seite geschoben werden, nur weil ein verwandtschaftliches Verhältnis zu einem Vorstandsmitglied oder ähnliches besteht.

Aus welchem Grund wird nun Inge Aures in ein schiefes Licht gerückt? Sie hat für die Arbeiterwohlfahrt nie eigenständig Aufträge erteilt. Immer war die Auftragserteilung Sache des Gesamtvorstands.

Noch dazu ist sie ja erst viel später Kreisvorsitzende der Awo geworden als die Vorwürfe der Bevorteilung von Hans-Hermann Drenske reichen. Schon unter Heiner Stenglein und Werner Grampp als Vorsitzende schätzte die Awo die gute Arbeit und den günstigen Preis des Architekturbüros Drenske.

Der Verdacht liegt nahe, dass Inge Aures ein Bein gestellt und sie in Misskredit gebracht werden soll.

Emil Kolb

Buchau