Kemmern — Groß war die Enttäuschung bei den Regionalliga-Basketballerinnen des SC Kemmern nach der 53:70-Niederlage in Leipzig. Denn den Gästen war klar, dass in dieser Partie für sie mehr drin war.
Beide Mannschaften starteten nervös in die Partie. Es folgte ein steter Schlagabtausch, ehe auch die Schiedsrichter meinten, mitspielen zu müssen, was einen 11:1-Lauf der Gastgeberinnen (17:8, 8.Min.) zur Folge hatte. Besser gelang der Start in den zweiten Spielabschnitt. Beim Stand von 34:33 ging es in die Halbzeitpause. Nach der Pause ging Kemmern durch zwei Freiwürfe von Ulla Kasper in Führung, wenig später gelang dem Gast der Ausgleich durch einen Dreier von Jana-Sophie Distler. Doch in der 24. Minute waren die Highlights bereits wieder Vergangenheit. Aufgrund vieler falscher Entscheidungen gelang dem SCK fünf Minuten lang kein weiterer Feldkorb. Zwar verteidigten die Oberfränkinnen engagiert, durch die Gewährung von zweiten, teils sogar dritten Wurfchancen bauten die Sächsinnen die Führung aber erneut auf sieben Punkte aus (45:38, 28. Min.). Beim Stand von 49:42 ging es in den letzten Abschnitt, der sich problematisch gestaltete. Gegen die wechselnde Zonenverteidigung der Lakers fand Kemmern nach wie vor kein Mittel. Da Leipzig weiterhin zu viele Offensivrebounds holte, wuchs der Abstand sukzessive. "Heute haben wir den anstrengenden letzten Wochen Tribut zollen müssen", meinte Cheftrainer Tobias Schilde. red
SC Kemmern: Gut (14 Punkte/2 Dreier), Förner (11), Landwehr (9/1), Distler (8/2), Gese 3, Hartmann (2), Hager (2), Redeker (2), Kasper (2), Lott, Winter