Krum — Die Krümler haben es immer besser drauf. Zufrieden ist der Vorstand des Krumer Kindergartenvereins mit dem Altach-Weinfest. Denn trotz des wechselhaften Wetters herrschte beste Stimmung. Seit 2007 organisiert der Gesellschaftsverein - in Krum gibt es schon eine Weile keinen Kindergarten mehr - dieses Weinfest, und jedes Jahr hat man bisher gutes Wetter gehabt. Heuer also erstmals ein wenig durchwachsen.

Eine Institution in Zeil

Vorsitzender Josh Mahr ist sich inzwischen aber sicher, wie in einer Pressemitteilung des Vereins deutlich wird: Die Besucher betrachten das Weinfest mittlerweile als eine Art Institution. Anders kann er sich den guten Besuch des Weinfestes in dem Zeiler Stadtteil nicht erklären.
Schließlich verbinden die meisten Menschen ein Weinfest mit einem lauschigen Abend, mildem Wetter und einem sonnigen Platz unter freiem Himmel. Obgleich am Samstag das nun nicht so gegeben war, herrschte eine sehr angenehme, entspannte Atmosphäre. Das hat auch seinen Grund. Der Verein hat den Festplatz in den vergangenen Jahren hergerichtet, der Boden ist zum Teil gepflastert, ein Teichbecken wurde angelegt, es gibt schön überdachte Flächen. Und diesmal bedeckten die Helfer auch die Weinlauben und versahen sie mit Windschutz. Das große Lagerfeuer und die Feuerschalen sorgten bis tief in die Nacht obendrein für angenehme Wärme.
In der beheizten Festhalle gab es genügend Sitzgelegenheiten, so dass die Besucher sich auch an den Oldies und Schlagern erfreuen konnte, die das Live-Duo "La Vita" zum Besten gab - wie der Wein ein Krümler Eigengewächs.
"Ich finde die Weine heuer besonders gut, da klappt es sogar, dass ich von mehreren Sorten probiere", so schwärmte eine Weinfestbesucherin aus Mittelfranken, wie die Krümler berichten. Sie kommt jedes Jahr mit ihren Bekannten hierher.

Jugendarbeit wird unterstützt

Josh Mahr ist zufrieden, weil der Kindergartenverein aus dem Erlös Projekte in Krum sowie die Kinder- und Jugendarbeit unterstützt - was auch den Aufwand rechtfertigt, den die Krümler betreiben. Es kommen sehr viele freiwillige Arbeitsstunden zusammen.
"Wenn ich an das erste Weinfest im Jahr 2007 denke, so sind wir schon ein wenig stolz auf die Entwicklung des Altach-Weinfestes. Wir haben viel dazu gelernt und sind professioneller geworden", sagt Josh Mahr in seiner Bilanz als Initiator und Festleiter. red