Augsfeld — Rund 80 Mesner aus den katholischen Dekanaten Haßberge, Schweinfurt-Stadt, -Nord und -Süd trafen sich in Augsfeld - das geschieht jährlich einmal. Vorangegangen war ein Gottesdienst mit Pfarrer i.R. Ottmar Pottler in der Kilian-Kirche in Augsfeld bei Haßfurt, bei dem man der verstorbenen Mesner gedachte. Pfarrer Pottler sprach den Frauen und Männern, auch im Namen ihrer Heimatpfarrer, ein "Vergelt's Gott" für ihren Dienst aus.
Er ging auf die Bezeichnungen "Mesner", "Küster", "Sakristan" und "Kirchenbedienstete" sowie auf deren Bedeutung ein. Und er spannte einen Bogen vom "Irdischen", der täglichen Arbeit der Mesner, hin zu "himmlischen Sphären". Zu diesem "Betrachten des Himmels" wählte Pottler das Deckengemälde und die künstlerische Ausgestaltung der Augsfelder Kirche, die der Maler Johann Peter Herrlein und der Stuckateur Johann Peter Helmuth schufen. Es verdeutlichte, dass die Gläubigen zur Gemeinschaft der Heiligen gehören.
Nach dem Gottesdienst wechselten die kirchlichen Mitarbeiter in den Pfarrhof, wo Frauen und Männer des Augsfelder Pfarrgemeinderats alles für einen gemütlichen Grillabend vorbereitet hatten. Die Organisatoren des Mesnertreffens waren der Regionalleiter des Mesnerverbandes der Diözese Würzburg, Wilhelm Karg aus Schweinfurt, sowie vor Ort Ewald Moser aus Ebelsbach. Sie freuten sich, dass das Angebot wieder so gut angenommen wurde, und dankten den Augsfelder Helfern. H.B.