Geisfeld/Ebing — Die Landkreisgemeinden stehen in den Startlöchern für ihre Faschingsumzüge. So zum Beispiel in Geisfeld: Am Faschingsdienstag, den 17. Februar, ab 14 Uhr windet sich durch die Straßen des Ortes einer der schönsten traditionellen Faschingszüge des Landkreises. Dieser besticht nicht durch seine Größe, sondern vielmehr durch die einmalige Verschmelzung von Moderne und Brauchtum, heißt es in der Ankündigung der Veranstalter. Das symbolische Austreiben des Winters mit dem abschließenden Verbrennen des Strohbären und der Aufzug der Hexen mit handgeschnitzten Holzmasken erwecken die fränkische Fasenacht zum Leben. Aber auch politische, weltliche und dörfliche Besonderheiten werden in liebevoll ironischer Weise auf's Korn genommen.
Und wer nach dem Umzug noch so richtig feiern möchte: Auf dem Kinderfasching im Pfarrsaal, im Wirtshaus der Brauerei Krug oder in der Bar des Sportvereins - in Geisfeld findet sich für jeden Faschingsfreund ein Plätzchen.
Höhepunkt des "Abicher Faschings" (Ebing) ist der Faschingsumzug ebenfalls am 17. Februar. Seit vielen Jahren organisiert der Ortskulturring dieses beliebte Faschingsevent, zu dem wieder zahlreiche Gäste aus nah und fern erwartet werden. Die Akteure des närrischen Treibens stellen sich um 13.30 Uhr in der Oberen Straße auf. Angeführt von der Mädchengarde aus Zapfendorf, schlängelt sich der Gaudiwurm mit Faschingswagen und Fußtruppen über die Kirchstraße, Hauptstraße, Bahnhofsstraße, Alter Main und Bamberger Straße zum Marktplatz. Mit fetziger Musik begleitet die Ebinger Blaskapelle den Faschingsumzug. Das Treiben endet am Marktplatz. Anschließend lädt die Spielvereinigung Germania zum Kinderfasching ins Sportheim ein. red