"Die Haltesichtweite, also die Möglichkeit, dass man rechtzeitig anhalten kann, wenn irgendwo ein Hindernis auftaucht, soll auf jeden Fall für die gesamte Strecke gewährleistet werden", betonte Rott. Deshalb versetzt das Amt im wahrsten Sinne Berge und trägt an manchen Stellen viel Erdreich ab oder füllt auf, um Kurven zu entschärfen.
Der Hochwasserschutz muss gewährleistet sein, sodass ein Ausgleich hier ebenfalls erfolgt. Manfred Rott sagte, dass seine Behörde dazu auch Grundstücke, die jetzt noch im Privatbesitz sind, benötigen wird. Er appellierte an die Verkaufsbereitschaft der Anlieger, "wenn wir erst in Enteignungsverfahren gehen müssten, dauert es Jahre, bis die Straße kommt." Gebaut werden soll im nächsten Jahr der Abschnitt, für den am schnellsten die Genehmigungen und Grundstücke da sind.