Das große Holzkreuz, das viele Jahre am Rand von Spiesberg stand, hat jetzt neben der katholischen Kapelle im Zentrum der nur knapp 90 Einwohner zählenden Ortschaft einen neuen Platz gefunden. Doch nicht nur das. Der örtliche Bürgerverein, der sich auch um das kleine Gotteshaus kümmert, hat das Kruzifix auf eigene Kosten restaurieren lassen, so dass es nun in neuem Glanz erstrahlt. "Und wir werden dafür sorgen, dass es rund um unser Dorfkreuz stets grünt und blüht", verspricht Agnes Weberpals, die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins.
Den neuen Standort und die aufwendige Restaurierung nahm die Jugendgruppe "Die schlauen Külmitzfüchse" zum Anlass, um vor dem Kruzifix einen Jugendkreuzweg zu gestalten. Erika Will und Stefanie Schweiger hatten meditative Texte vorbereitet. Zu den jeweiligen, von Bildern begleiteten Kreuzwegstationen legten die "Füchse" vor dem Kruzifix symbolische Gegenstände nieder, darunter eine Dornenkrone, einen Stein und ein Kreuz. Im Anschluss versammelten sich Kinder und Erwachsene im Feuerwehrhaus zu einem gemütlichen Beisammensein.
Auch in nächster Zeit ist bei den "Külmitzfüchsen" allerhand los. Muttertagsgeschenke werden am 5. Mai gebastelt, ins Schwimmbad geht's am 7. Juli. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Kapelle. Eine aufregende Sache verspricht das Wochenend-Zeltlager am 5. und 6. August auf dem Spielplatz zu werden. Das Picknick mit der Jugendgruppe "Grüne Wichtel" Pfaffendorf findet am 1. September auf dem Spielplatz statt. bkl