Schumacher Packaging engagiert sich für die Versorgung mit essenziellen Gütern, schnell und unbürokratisch, wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens mit Sitz in Ebersdorf bei Coburg heißt. Um zu helfen, hat sich der Verpackungsspezialist mit zwei weiteren inhabergeführten Verpackungsunternehmen, der Horna GmbH aus Grafenrheinfeld und der Wetropa Group aus Mörfelden-Walldorf, zusammengetan. Gemeinsam sorgen die drei Partner derzeit dafür, dass der drastisch gestiegene Verpackungsbedarf für medizintechnische Produkte innerhalb kürzester Zeit erfüllt werden kann.

Horna ist ein technischer Großhändler für Verpackungsprodukte. Als ein deutscher Hersteller von Beatmungsgeräten an Geschäftsführer Thomas Horna die Anfrage richtete, ob er schnell Verpackungen für mehrere Tausend Geräte liefern könne - früher entsprach dies der gesamten Jahresproduktion -, setzte der Großhändler alle Hebel in Bewegung. "Unser Partner Schumacher Packaging hat sofort reagiert, die benötigten Faltkartons mit Vorrang produziert und sie binnen zwei Tagen an den Hersteller geliefert", berichtet Horna.

"Wir können schnell reagieren"

Schwer erkrankte Covid-19-Patienten müssen bestmöglich behandelt werden. Hier Produktionsmengen und Lieferketten im Medizintechnikbereich schnell hochfahren zu können, ist in der Krise entscheidend. Mit den Produktionsmengen wächst natürlich der Bedarf an Produkt- und Transportverpackungen. Schumacher Packaging produziert die passenden Kartonagen, und der Schaumstoffverarbeiter Wetropa ist auf die individuellen Einlagen spezialisiert, die die empfindlichen Geräte auf dem Transportweg zuverlässig umschließen und vor Beschädigung schützen. "Gerade im deutschen Mittelstand gibt es viele inhabergeführte Unternehmen mit kurzen Entscheidungswegen", erklärt Björn Schumacher, Geschäftsführer der Schumacher Packaging Gruppe. "Darum können wir jetzt in der Krise sehr schnell agieren, um die essenziellen Lieferketten zu stärken. Wir alle unterstützen uns gegenseitig ohne Wenn und Aber." red