Sanitätsdienst, Unterstützung beim Rettungsdienst, Betreuungsdienst oder Katastrophenschutz - die Aufgaben der Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in Haßfurt umfassen unterschiedlichste Bereiche. 90 ehrenamtliche Helfer unterstützen die Hauptamtlichen der Bereitschaft 1 in Haßfurt.


Seit 2006

Einen Eindruck von der Arbeit erhielt die Junge Union (JU) "Oberes Maintal" mit ihrer Vorsitzenden Isabell Rott bei ihrem Besuch in den Räumlichkeiten in der Industriestraße in Haßfurt. Ingo Stöhlein, der Bereitschaftsleiter, informierte die jungen Politikinteressierten über die Tätigkeitsbereiche der Bereitschaft 1. So erfuhren die JU-Mitglieder, dass es die Bereitschaft 1 in Haßfurt seit 2006 gibt. Aufgrund der damaligen Fußball-Weltmeisterschaft ging man da schon von einer erhöhten Terrorgefahr aus und wollte hiermit abgesichert sein. Seit nun über zehn Jahren ist die Bereitschaft 1 für die medizinische Versorgung bei Chemieunfällen in Schulen oder im Straßenverkehr verantwortlich. Interessant war die Ausstattung des CBRN (E)-Fahrzeugs (Chemisch, biologisch, radioaktiv, nuklear und explosiv), die Ingo Stöhlein zeigte.


Mobile Sanitätswache umgebaut

Easy Böllner erklärte beim Betreuungsdienst die heutige ehrenamtliche Situation. Gerd Finzel erläuterte den Betreuungsanhänger (Hygienestation und Badutensilien für die Erstversorgung). Ganz stolz präsentierte die stellvertretende Bereitschaftsleiterin Eva Burger das Fahrzeug, die mobile Sanitätswache, die nach reiflicher Überlegungen nun den Einsätzen entsprechend umgebaut und ausgestattet wurde.
In einer abschließenden Diskussion drehten sich die Fragen um Ausbildung und Ausstattung. Nach der Führung durch den Fuhrpark der Bereitschaftsstelle bedankte sich Isabell Rott. Mit dem Appell, dass Ehrenamtliche wichtig und bei der BRK-Bereitschaft willkommen sind, legte Ingo Stöhlein auch die Internetseite des BRK ans Herz. red