Ab 1. März wird im gesamten Gemeindegebiet von Adelsdorf die kommunale Verkehrsüberwachung wieder eingeführt. Das teilt Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) mit. Bereits seit Mitte Februar werden bei Fehlverhalten Hinweiszettel an die Windschutzscheibe geklemmt.
Wie Fischkal in einer Mitteilung schreibt, die am Freitag auch im Amtsblatt der Gemeinde veröffentlicht werden soll, sei der Straßenverkehr ein immer wiederkehrendes Thema in Bürgerversammlungen und in Gesprächen. Bei über 70 Prozent der eingehenden Beschwerden in der Gemeindeverwaltung gehe es um Falschparker und Geschwindigkeitsüberschreitungen. Wo auf Gehwegen, entgegen der Fahrtrichtung und ohne Parkscheibe geparkt wird, Rettungswege und Behindertenparkplätze "dicht gemacht", abgemeldete Fahrzeuge, Anhänger und Wohnwagen auf Parkflächen abgestellt und Anwohner blockiert werden, die Straße gar zur Rennstrecke wird, helfen laut Fischkal leider keine gut gemeinten Appelle.
Der Ausschuss für Bau, Infrastruktur und Umwelt habe deswegen neben der seit vielen Jahren durchgeführten Überwachung des fließenden Verkehrs (Blitzer) die Wiedereinführung der Überwachung des ruhenden Verkehrs beschlossen und hierfür Haushaltsmittel eingestellt, denn auch die Verkehrsüberwachung kostet die Gemeinde Geld.
Große Probleme gebe es immer wieder in Wohngebieten, aber auch zu Spitzenzeiten im Ortskern. Das sei in einem Gespräch mit Anwohnern und Geschäftsleuten deutlich geworden.


Gemeinde verteilt Parkscheiben

Demzufolge sei weiterer Parkraum in der Unteren Bachgasse geschaffen worden, von dem aus man in knapp zwei Minuten den Ortskern zu Fuß erreicht. Entlang der Hauptstraße und am Parkplatz Adelhardsgasse habe man Kurzparkbereiche mit Parkscheibe für 30 Minuten bis drei Stunden und freie Zonen eingerichtet. Gerade für die Geschäftsleute stellen zum Beispiel Dauerparker ein großes Problem dar. In Kürze werden Parkscheiben an alle Geschäfte und Anwohner verteilt mit der Bitte, die Kunden zu informieren. red