Die Pflanzen-Tauschbörse, das Schmücken des Gotteshauses zum Erntedankfest oder die schon traditionelle Schulbaum-Aktion: Jedes Jahr aufs Neue zeigen die Mitglieder des Steinberger Obst- und Gartenbauvereins großen Einsatz.
Der Dank des Vorsitzenden Stefan Bauer galt in der Hauptversammlung dann auch allen tatkräftigen Helfern. Der Verein zähle derzeit 192 Mitglieder, davon seien 51 Jugendliche.
Bei der 25. Schulbaum-Aktion habe man einmal mehr den Erstklässlern aus Steinberg und Umgebung neun Obstbäume geschenkt.
"Bislang konnten wir 320 Kindern mit ebenso vielen Bäumen eine Freude zur Einschulung machen", freute sich der Vorsitzende. Trotz des hohen finanziellen Aufwands wolle man diesen Brauch beibehalten.
Von Ende August bis Mitte September hatte man laut Bauer das Vereinsheim für die Öffentlichkeit geöffnet und konnte viele Gäste auf dem idyllischen Grundstück in der Weinbergstraße begrüßen. Bauers Dank galt insbesondere seinem Stellvertreter Josef Mattes für die Organisation sowie den Nachbarn für das Verständnis.
Zudem habe man einen Frühschoppen nach dem Flurumgang am Sonntag nach Fronleichnam gehalten und sich auch sonst ins Ortsgeschehen eingebracht. Auf dem Vereinsgrundstück seien verschiedene Arbeiten durchgeführt worden.
In seiner Vorausschau kündigte der Vorsitzende die bewährten Veranstaltungen an. Die "Hütten-Wochen" sind vom 25. August bis 15. September geplant, die Pflanzen-Tauschbörse und die Jubiläums-Schulbaumaktion am 17. September vorgesehen. Bereits am 16. April findet von 14 bis 17 Uhr ein Obstbaum-Schnittkurs unter Leitung von Peter Mastalerz statt.
Stellvertretend für den verhinderten Kassierer Jochen Gleich gab der Vorsitzende einen Einblick in die Finanzlage.
Die Revisoren Otto Baierlipp und Hilmar Neder bescheinigten dem Schatzmeister eine einwandfreie Buchführung.


Vorsitzender kündigt Rücktritt an

Unter Sonstiges wurde beschlossen, für jedes neugeborene Kind in Steinberg einen Baum zu pflanzen. So könnte zum Beispiel am Radweg mit der Zeit eine Allee entstehen.
Abschließend kündigte der Vorsitzende an, bei den Neuwahlen 2017 aus beruflichen Gründen nicht mehr zu kandidieren. Bereits jetzt bedankte er sich für vier interessante Jahre und dankte allen Helfern. Er bat die Mitglieder, sich Gedanken über einen Nachfolger zu machen, damit dieser langsam an sein Amt herangeführt werden könne und nicht "ins kalte Wasser geschmissen" werde. hs