Im Schlosspark von Oberschwappach müssen Bäume gefällt werden. Bürgermeister Stefan Paulus, Bauhofleiter Bastian Hümmer und der Geschäftsleiter Robert Selig informierten die Mitglieder des Bauausschusses des Gemeinderates vor Ort.

Nach dem vorliegenden Gutachten müssen 15 Bäume gefällt werden, da Fäulnisschäden oder Pilzbefall vorliegen. Bei einigen Bäumen sind Sicherungsmaßnahmen und Rückschnitte des Totholzes notwendig. "Dies geschieht aus Sicherheitsgründen, denn die vielen Besucher dürfen keiner Gefahr ausgesetzt werden", betonte der Bürgermeister Stefan Paulus.

Seitens des Bauausschusses besteht Einverständnis. In den Gemeindenachrichten wird über die Fällaktion informiert.

Außerdem informierte die Verwaltung über den Sanierungsstand des Friedhofskreuzes in Hainert. Dies ist derzeit abgebaut und wird in Bamberg von der Firma Bauer-Bornemann saniert. Der Bauausschuss besichtigte den Standort. Gerhard Warmuth schilderte dabei, dass das Friedhofskreuz im 18. Jahrhundert von seinen Vorfahren gestiftet worden sei. Nach Auffassung aller Anwesenden sollte der bisherige Standort beibehalten werden. Eine geringfügige Verschiebung in Richtung Weg sei möglich und sinnvoll, hieß es. Ausbesserungsarbeiten bei den Wegen werden ebenfalls demnächst vergeben.

In Zell erläuterte Wassermeister Wolfgang Thein die technischen Details der Drucksteigerungsanlage für den Ort. Durch das höhere Geländeniveau des Baugebietes "Auleite" ist eine Leistungserhöhung der Drucksteigerungsanlage bei einer weiteren Bebauung notwendig. Derzeit liegt im Baugebiet "Auleite" ein Ruhedruck von etwa zwei Bar an. Die Pumpenanlage muss erneuert und durch stärkere Pumpen ersetzt werden.

Außerdem begutachteten die Gemeinderäte den alten Rathausplatz. Es wurde von Bürgern mehrfach der Wunsch geäußert, am alten Rathausplatz einen Fußgängerweg zu markieren. Durch die Freihaltung eines Fußgängerbereichs würde sich allerdings die Anzahl der Parkplätze verringern. Nach Einschätzung des Bauausschusses soll ein Fußgängerweg entlang des Straßenverlaufs markiert werden. Auf eine feste Einteilung der Parkplätze wird vorerst verzichtet, wurde vereinbart. red