Im Vergleich zum Schuljahr 2020/21 gibt es im Zuständigkeitsbereich der staatlichen Schulämter in der Stadt und im Landkreis Coburg wesentlich mehr Grundschüler, während die Zahl der Mittelschüler konstant bleibt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Schulämter hervor.

In der Stadt Coburg steigt die Zahl der Erstklässler stark an. Während im vergangenen Schuljahr 295 Kinder ihre Schullaufbahn starteten, sind es heuer 341. Die 1272 Grundschüler teilen sich in 58 Klassen, davon vier kombinierte Klassen im 1./2. Jahrgang auf. Der Klassendurchschnitt beträgt 21,2 Schüler.

Die Mittelschüler teilen sich in 26 Klassen auf, davon fünf M-Klassen, eine Vorbereitungsklasse und eine eCn-Klasse. Der Klassendurchschnitt bei den "Großen" ist 20,7 Schüler.

In Coburg Land gibt es im kommenden Schuljahr 2842 Grundschüler, davon 746 Erstklässler (2020/21 waren es 763). Diese teilen sich in 139 Klassen mit durchschnittlich 20,5 Schüler auf. Bei den Mittelschülern ist die Anzahl gegenüber dem Vorjahr ganz leicht zurückgegangen, von 1091 auf 1081. Die Mittelschüler besuchen 52 Klassen, davon sieben M-Klassen und eine eCn-Klasse bei einem Klassendurchschnitt von 20,8 Schülern.

Vom sogenannten Einschulungskorridor, bei welchem Eltern selbst entscheiden, ob ihr Kind, das im Zeitraum vom 1. Juli bis zum 30. September sechs Jahre alt wird, eingeschult wird oder nicht, machten die Eltern weniger Gebrauch als im vergangenen Schuljahr (circa 33 Prozent).

Die Schüler in Coburg Stadt und Land unterrichten werden insgesamt 435 Lehrkräfte einschließlich Fachlehrer und Förderlehrer.

Schulamtsdirektor Uwe Dörfer weist darauf hin, dass im neuen Schuljahr jeder Schule ein Budget des Förderprogramms zum Ausgleich pandemiebedingter Nachteile für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt wird. red