Mit einer vermeidbaren Niederlage im Gepäck sind die Regionalliga-Basketballerinnen des SC Kemmern von ihrem Auswärtsspiel bei den Wildcats Würzburg zurückgekehrt. Denn nach 30 umkämpften Minuten und einer 42:40-Führung geriet der offensive Motor der Oberfränkinnen zum Leidwesen ihres Trainergespanns komplett ins Stottern. Lediglich drei Zähler produzierten Kapitänin Franziska Hager & Co. im Schlussviertel gegen die Zone der Gastgeberinnen, wonach die 45:55 (28:30)-Niederlage nicht zu verhindern war.
"Wir haben zu Beginn gut geworfen und auch solide verteidigt, auch wenn uns der eine oder andere Zug zum Korb über die Mitte über das gesamte Spiel gesehen ebenso wehgetan hat wie die Würzburger Offensivrebounds, die zu einfachen Punkten geführt haben. Im Angriff haben wir aber irgendwann aufgehört zu attackieren und uns versteckt. Wir können besser spielen, als wir das gezeigt haben. Das ist enttäuschend, aber wir werden weiter hart arbeiten und uns auf die nächste Aufgabe vorbereiten", wurmte Cheftrainerin Jessica Miller das harmlose Auftreten ihrer Schützlinge in den letzten zehn Minuten.
Bis zu diesem Zeitpunkt lagen sie trotz einer gehandicapten Ramona Hesselbarth (Zerrung) und einer nach einem Sturz angeschlagenen Anna Furman gleichauf bzw. vor den finalen zehn Minuten sogar knapp in Führung, ehe die Würzburger Zone Wirkung zeigte und die Unterfränkinnen auf die Siegerstraße führte. Ein weiterer Wermutstropfen für die SCK-Youngster war die Verletzung von Annika Redeker, die im Schlussviertel umknickte und vom Feld musste. In Anbetracht der Ausfälle von Jana Barth und Marie Ulshöfer sowie des bevorstehenden Lehrgangs der U16-Nationalmannschaft, zu dem am Donnerstag Julia Förner, Magdalena Landwehr, Kim Siebert und Nina Kühhorn fahren, ein zusätzlicher Rückschlag. seha
SC Kemmern: Hesselbarth (12), Siebert (10), Kühhorn (9), Redeker (4), Hager (3), Furman (2), Hartmann (2), Hering (2), Gese (1)