Coburg — Die Läufer des DAV Coburg brachten von den internationalen, offenen bayerischen Meisterschaften auf der 200 Meter langen Folker-Naumann-Bahn in Bayreuth und der 304 Meter Bahn in Groß-Gerau in der AK 30 der Damen und der AK 40 der Männer fünf Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen mit nach Hause.

Hartlieb gleich auf Silberrang

Bei Ihrem ersten Bahnrennen über 300 Meter schaffte Ina Hartlieb auf Anhieb den Sprung auf das Silberpodest. Der Titel ging hier an Ina Völker vom Skate Club Allgäu. Dritte wurde Claudia Albrecht vom Speedteam Franken.
Auch Oliver Dresely schaffte über diese Distanz den Sprung auf das Podest. Dabei musste er sich knapp von Martin Lux (Skate Club Allgäu) und Christian Kraus (ISC Regensburg) auf den Bronzerang verweisen lassen.
Die Rennen über 1000 und 3000 Meter wurden zu einer Materialschlacht, da kurz vor Startbeginn starker Regen einsetzte. Die Ergebnisse der DAV-Sportler sahen wie folgt aus:
Ina Hartlieb: Zweite über 1000 Meter, Zweite über 3000 Meter Punkte. - Oliver Dresely: Dritter über 1000 Meter.

In Hessen "geübt"

Zu den Süddeutschen Meisterschaften ins hessische Groß-Gerau fuhren die beiden Sportler unter dem Motto: "Kennenlernen der Bahn" für die anstehenden deutschen Meisterschaften Ende Juni. Gestartet wurde hier auf einer 304 Meter langen Bahn. Am ersten Tag standen die Rennen über 1500 und 3000 Meter und am zweiten Tag die 1000 und 2000 Meter auf dem Plan. Obwohl Ina Hartlieb anfangs noch etwas Probleme mit der Bahn hatte, konnte sie sich nach dem ersten Renntag über zwei Titel in der AK 30 der Damen freuen. Auch Oliver Dresely zeigte sich mit zwei 7. Plätzen im stark besetzen Starterfeld der AK 40 zufrieden.
Über die 1000 und 2000 Meter holte sich Ina Hartlieb die Titel drei und vier vor Anna Arlt (ESC Mannheim) und Claudia Albrecht (Speedteam Franken). Die Gesamtwertung der AK 30 ging somit auch an sie. Sehr erfreulich war die 1000-Meter-Zeit von Oliver Dresely an diesem Tag. Er schaffte es, seine bisherige Bestzeit um fast zehn Sekunden zu verbessern. Platz sechs war der Lohn für seinen Einsatz. Aus dem angesetzten 2000-Meter-Lauf der Männer 30 und 40 wurden am Ende ein 2304 Meter langes Rennen. Aufgrund der Masse an Startern und der Überrundung von langsamerern Skatern, verlor das Kampfgericht den Überblick. Abschließend konnte Oliver Dresely hier nochmals auf den sechsten Platz fahren. itc