Russische und griechische Ikonen aus dem 17. bis 20. Jahrhundert zeigt eine Ausstellung vom 30. Juli bis 1. August, jeweils von 10 bis 18 Uhr im Pfarrheimsaal, Kirchplatz 4.

In der westlichen Welt wird die Ikone in erster Linie als Kunstgegenstand betrachtet. Für die orthodoxe Christenheit ist sie jedoch heiligster Gegenstand ihres praktizierten Glaubens, Gott offenbart sich, in ihrer Glaubenswelt, in den Farben und Darstellungen der Ikone. Die Gebete der Gläubigen zu Helfern wirken durch die Ikone auf die Welt zurück.

Diese Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt durch das vielfältige Gebiet der Ikonenkunst, der Kultbilder der orthodoxen Kirche. Neben hochwertigen musealen Sammlerstücken sind auch einfache Hausikonen ausgestellt. Als Seltenheit zu erwähnen ist das Erzengelpaar Michael und Gabriel, eine Ikone aus Weißrussland um 1750. In erster Linie liegt die Dominanz der Ausstellung auf dem Aspekt der Bekanntschaft und des Verstehens zwischen dem Betrachter und der Ikone herzustellen, mit dem Ziel den religiösen Gehalt und die Kunst der Ikonen dem heutigen Menschen näher zu bringen und den ökumenischen Geist zu pflegen.

Während der Ausstellung besteht auch die Möglichkeit für eine kostenlose Begutachtung eigener Ikonen sowie Vorschläge für eventuell notwendige fachgerechte Restaurierung. Nähere Informationen gibt es unter Tel.: 0172/671 56 10 oder 08223/860. red