Der 23-jährige Sonneberger Louis Göhring traf in seinem ersten Punktspiel für den TSV Mönchröden fünfmal ins Schwarze. Bernd Riemke von unserem Partnerportal anpfiff.info hat sich mit dem Neuzugang unterhalten.

Hallo Herr Göhring, Herzlichen Glückwunsch zum Fünferpack.

Louis Göhring: Es hat einfach alles gepasst und wir hätten Oberhaid sogar mit sechs Toren in die Halbzeit schicken können. Dabei hab ich es vor dem Tor gar nicht so gut gemacht. Ich bin fünf oder sechsmal alleine aufs Tor zugelaufen. Da kann man schon drei machen. Es hätten auch mehr sein können. Ich bin da sehr selbstkritisch. Außerdem bin ich gut gefüttert worden und hatte Glück. Beim zweiten Treffer wollte ich eigentlich den Ball ablegen, aber er senkte sich dann ins hintere Eck.

Sie wurden nach 77 Minuten ausgewechselt. Haben Sie den Applaus genossen oder dem Trainer gesagt, dass Sie doch noch mehr Tore hätten schießen können?

So ähnlich habe ich ihm das flappsig auch gesagt. Aber die Auswechslung war in Ordnung, denn ich war angeschlagen.

Und nach dem Spiel - durften Sie gleich eine Runde ausgeben?

Tim Holzheid und ich mussten bei der Einstandsfeier im Sportheim ohnehin noch unsere musikalische Leistung unter Beweis stellen. Wir haben uns für "Keine Maschine" von Tim Bendzko entschieden. Das Lied hören wir oft im Mannschaftskreis.

"Ich bin doch keine Maschine. Ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut" heißt es darin im Refrain. Könnte das beruhigend für die nächsten Verteidiger sein, die sich mit Ihnen messen dürfen?

Wir wollen doch die Kirche im Dorf lassen. Jedes Spiel ist anders. Wir haben einen guten Anfang hingelegt und ich bin froh, dass wir das Spiel gewonnen haben. Nächste Woche geht es wieder nur über mannschaftliche Geschlossenheit. Dass die hier so krass gelebt wird, habe ich zuvor selten erlebt.

Die Fragen stellte Bernd Riemke