Er ist nicht nur der beste Freund des Menschen, manchmal ist der Hund auch eine Art "Arbeitskollege". Wenn nämlich die Waidmänner ins Revier gehen, leisten die Vierbeiner wertvolle Dienste. Dafür aber müssen sie ausgebildet werden.

Trotz erschwerter Bedingungen konnten die Ausbilder des Jagdgebrauchshundevereins Oberfranken (JGV) insgesamt 24 Jagdhunde auf die Prüfungsaufgaben vorbereiten. Aufgeteilt in kleinere Gruppen legten unter Einhaltung der entsprechenden Hygienevorschriften schließlich alle Hunde eine erfolgreiche Prüfung in den Disziplinen ab.

Hierbei erreichten drei Hunde in der allgemeinen Brauchbarkeit die Höchstpunktzahl, zusätzlich gelang weiteren sechs Hunden dieses Ergebnis bei der Nachsucharbeit. Grundsätzlich geht es bei der Prüfung um die Grundlagen, die ein Jagdhund beherrschen sollte. Dazu gehören: Gehorsam (allgemeiner Gehorsam, Verhalten auf dem Stand, Leinenführigkeit), Schussfestigkeit im Feld oder Wald, Bringen von Haarwild auf der Schleppe, Bringen von Federwild auf der Schleppe, Nachsuche auf Schweiß (Blut), Schussfestigkeit bei der Wasserarbeit. Hat ein Hund diese Prüfung bestanden, ist er als brauchbarer Jagdhund eingetragen und somit auch über den Jagdschein haftpflichtversichert. Jedem Revierinhaber muss ein brauchbarer Hund zur Verfügung stehen. Er muss aber nicht selbst einen besitzen, sondern muss lediglich Zugriff auf ein Tier haben.