Die Handball-Bundesliga (HBL) hat gestern die Partien bis einschließlich zum achten Spieltag am 14./15. November angesetzt. Für den HSC 2000 Coburg beginnt die Saison am 1. Oktober, mit einem Wiedersehen mit dem ehemaligen Kreisläufer Marcel Timm. Das erste Spiel führt die Coburger zum TBV Lemgo. Nach dem Heimspiel gegen Leipzig am 6. Oktober geht es bereits am 8. Oktober in Hannover weiter. Zum ersten Heimkracher gegen einen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt kommt es am 18. Oktober, wenn die HSG Nordhorn zu Gast ist. Am 25. Oktober folgt das Gastspiel in Flensburg, ehe am 1. November der SC Magdeburg nach Coburg kommen wird. "Wir freuen uns auf den Saisonstart, der uns gleich einige Herausforderungen bringt", sagt HSC-Cheftrainer Alois Mráz in einer Mitteilung des Vereins.

Zuschauer bei den Heimspielen?

Ein großes Fragezeichen steht immer noch hinter dem Zeitpunkt, wann die Coburger wieder ihre Heimspiele vor Publikum austragen können. In der HBL-Telefonkonferenz sei erneut deutlich geworden, dass es innerhalb der Länder verschiedene Ausgangspositionen und Regeln gebe, erklärt Geschäftsführer Jan Gorr: "Ich habe eine große Solidarität unter den Vereinen gespürt, wir sind gemeinsam auf der Suche nach Lösungen, wie wir der Situation bestmöglich begegnen."

Der HSC hat mittlerweile ein umfassendes Hygienekonzept für die HUK-Arena erstellt. Am Donnerstagvormittag fand eine erste Begehung der Halle mit Vertretern des Ordnungsamtes, des Gesundheitsamts und des Sportamts statt. "Unser Konzept liefert viele Antworten, wie es möglich ist, eine gewisse Anzahl an Zuschauern in die Halle zu bekommen, ohne gesundheitliche Risiken einzugehen", erklärt der Geschäftsführer.

Unter anderem sei es in der Arena möglich, durch die Eingänge das Publikum kontrolliert und in verschiedene Zonen einzulassen, außerdem sei der so wichtige Luftaustausch durch die Belüftungsanlagen gewährleistet. Das 96-seitige Konzept wurde den Verantwortlichen nach der Begehung übergeben. Nun hoffen die Coburger, dass sie im Optimalfall bereits beim ersten Heimspiel vor Zuschauer spielen.

"Ganz wichtig ist, dass die Gesundheit aller und die Eindämmung der Pandemie im Vordergrund stehen. Das ist uns allen bewusst. Trotzdem wollen wir einen weiteren Schritt in Richtung gewohnten Alltag gehen, und wenn die Indikatoren passen, glauben wir, dass wir mit unserem Konzept einen sehr guten Weg gefunden haben", erklärt Jan Gorr.

Die terminierten Spiele des HSC

1. Spieltag: TBV Lemgo Lippe - HSC (Do., 1. Oktober, 19 Uhr); 2. Spieltag: HSC - SC DHfK Leipzig (Di., 6. Oktober, 19 Uhr); 3. Spieltag: TSV Hannover-Burgdorf - HSC (Do., 8. Oktober, 19 Uhr); 4. Spieltag: HSC - HSG Nordhorn-Lingen (So., 18. Oktober, 16 Uhr); 5. Spieltag: SG Flensburg-Handewitt - HSC (So., 25. Oktober); 6. Spieltag: HSC - SC Magdeburg (So., 1. November); 7. Spieltag: HSG Wetzlar - HSC (Do., 12. November, 19 Uhr); 8. Spieltag: HSC - TSV GWD Minden (So., 15. November) ct