Mit einer respektablen Mannschaftsleistung holte sich der HSC 2000 Coburg die beiden Punkte beim TSV Unterhaching und erhöhte damit seinen Vorsprung vor dem spielfreien Verfolgerfeld in der Bayernliga.
Obwohl es zwischendurch einige Male eng wurde, haben die Coburger immer den Überblick behalten und am Ende auch sicher mit 33:27 Toren als Sieger die Heimreise antreten können.


TSV Unterhaching gegen
HSC 2000 Coburg II 27:33 (15:14)

Die Partie in Unterhaching war die erwartet schwierige Aufgabe für die Bundesliga-Reserve, die insgesamt aber recht gut gelöst und mit einem sicheren Sieg herausgespielt wurde. In der vom 12. März wegen des Viertelfinals um den DHB-Pokal vorverlegten Begegnung zeigten die Gastgeber auch, warum sie daran teilnehmen.
Die Mannschaft von Interimstrainer Gregor Cristoforis war, wie bereits im Hinspiel, auch diesmal ein recht unbequemer Gegner für die Truppe von HSC-Trainer Ralf Baucke, die jedoch gut eingestellt war und bereits recht bald die Weichen in Richtung Erfolg stellte. Daran änderte auch nicht, dass die Oberbayern immer wieder herankamen und zum Seitenwechsel sogar knapp vorne waren.
Und das, obwohl die HSC-Reserve ganz gut ins Spiel kam und nach dem 2:2 über 4:2 sogar mit zwei Treffern in Front gingen (6:3). Diesen Vorsprung verteidigten sie einige Zeit, ehe sich dann kleine Fehler einschlichen, die vom einsatzfreudigen Gastgeber nach dem 10:7 nicht nur zum 10:10-Gleichstand genutzt wurden, sondern auch zur knappen Pausenführung.


"Feuertaufe" für TW Fabian Apfel

Dies brachte jedoch keine Unruhe in die Coburg Mannschaft, die nicht nur auf Florian Kirchner und Florian Klihm verzichten musste, sondern auch auf Torwart Jonas Faber wegen einer Knieverletzung. Jugend-Torwart Fabian Apfel war an seiner Stelle dabei, erhielt auch seine "Feuertaufe" in der Bayernliga und trat damit in die Fußstapfen seines Vaters Stefan, des jetzigen HSC-Vorstandsprechers, der viele Jahre im Tor des HSC ein großer Rückhalt war.
Zudem konnte der HSC-Coach dafür auf Lukas Wucherpfennig zurückgreifen, der praktisch vom hohen Norden (Spiel am Samstag in Henstedt-Ulzburg) "durchreiste", um in Unterhaching dabei zu sein. Seine Fahrtstrecke betrug etwa 1700 Kilometer - eine wahre Meisterleitung.
Nach dem Seitenwechsel dauerte es nicht lange, bis der HSC seine spielerischen Vorteile wieder umzusetzen verstand, obwohl die Hachinger bis zum 17:17 noch nicht losließen. Mit einem Dreierlauf setzten sich die Coburger zum 20:17 ab und dominierten mehr oder weniger deutlich mit ihrem geschlossenen Auftreten auch dann, als der nie aufsteckende Gegner beim 25:26 nochmals gefährlich nahe kam. Mit vier Toren in Folge zum 25:29 war die Partie jetzt endgültig gelaufen und mit zwei Treffern nach dem 27:31 am Ende bei einem starken Gegner sogar noch deutlich gewonnen.
Fazit: Die Mannschaft zeigte sich in einem weiteren Spiel bei einem starken Kontrahenten aufgrund ihrer sicheren Abwehr und einem variablen Angriff gut gerüstet für weitere Spiele.