Ein Unentschieden muss der HSC 2000 Coburg II am Sonntag in der Main-Kinzig-Halle erzielen, um die gastgebende HSG Hanau in der Tabelle der 3. Handball Liga Ost hinter sich zu lassen.
Die Mannschaft von Trainer Ralf Baucke reist jedoch mit ganz anderen Erwartungen zum Mitaufsteiger ins Hessische. Sie will dort wieder einmal auswärts doppelt punkten, denn nach dem Auftaktsieg bei TV Kirchzell gelang den Coburgern kein Sieg mehr in fremder Halle.
Zuletzt gegen Gelnhausen zeigte die Mannschaft eine prima Moral, mit der auch auswärts gepunktet werden kann. Sie gewann nach zwei überlegen geführten Phasen am Ende trotz einiger Fehler und einem Zwei-Tore-Rückstand diese Partie.
Der Gastgeber spielte bisher in eigener Halle stark. Nur eine von vier Begegnungen (gegen HSG Rodgau Nieder-Roden) ging verloren. Die Mannschaft von HSG-Trainer Patrick Beer spielt zu Hause mit großem Selbstvertrauen und wird auch den Coburgern das Feld nicht freiwillig überlassen.
Gegen Gelnhausen haben sich aber auch die Coburger viel Selbstvertrauen geholt und der HSC-Coach hat zudem alle Mann an Bord. Auch Lukas Wucherpfennig darf eingesetzt werden, denn die 1. Mannschaft ist nach dem Mittwochspiel gegen Kiel spielfrei. Und Wucherpfennig kommt sicher mit einer großen Portion Selbstvertrauen, schließlich erzielte der Rechtsaußen drei tolle Tore gegen seine ehemaligen Kameraden.


Die Lage in der 3. Liga

Das Spitzenspiel zwischen Eintracht Hildesheim und dem HC Elbflorenz hat nach der Niederlage des Spitzenreiters an Bedeutung gewonnen, denn mit einem Sieg des Verfolgers wird es vorne auch wieder eng, sofern sich der Dritte aus Großwallstadt (zu Hause gegen HSG Rodgau Nieder-Roden/6.) und der MSG Groß-Bieberau/Modau (4.) im Spiel bei TSV Burgdorf II keinen Ausrutscher erlauben.
Nach dem fast sensationellen 31:23-Erfolg in Nieder-Roden ist vom HSC Bad Neustadt zu Hause ein Sieg über die HF Springe zu erwarten. Die SG LVB Leipzig ist in der Partie bei TV Gelnhausen nicht ohne Chance, den eroberten Nichtabstiegsplatz zu verteidigen.