Der HSC 2000 Coburg II ist am Sonntag ab 16 Uhr im Duell der beiden Zweitliga-Reserven gegen die SG DJK Rimpar in der BGS-Halle klarer Favorit.

Bayernliga, Männer

HSC 2000 Coburg - SG DJK Rimpar

Die Unterfranken sind bei 3:15 Punkten bisher nicht gerade erfolgreich. Der Schein trügt jedoch ein wenig, denn es war nur eine deftige Schlappe (18:31 in Friedberg) dabei, selbst gegen Bayreuth, Landshut und Günzburg hielten die "Wölfe" gut mit. Die Coburger Trainer Ronny Göhl und Till Riehn müssen ihrer Truppe Selbstsicherheit vermitteln, ohne dabei den Gegner zu unterschätzen. Rimpar hat mit Linus Dürr, Benedikt Gräsl und Julius Weinhardt einige vorzügliche Werfer, zudem wurde Felix Karle bereits in der 2. Bundesliga eingesetzt.

Neben Andreas Wolf steht dem HSC II auch Patrick Pernet nach seiner Verletzungspause wieder zur Verfügung. Nur Lukas Dude und Jakob Kassing stehen weiterhin auf der Verletztenliste. Hinter dem Einsatz von Jonathan Rivera steht noch ein kleines Fragezeichen.

Die Lage in der Liga

Aus heimischer Sicht ist vor allem die Begegnung zwischen dem TV Erlangen-Buck (5.) und dem Tabellenzweiten aus Günzburg interessant, denn die anderen Spitzenteams sind, ähnlich wie Coburg, mehr oder weniger favorisiert. HaSpo Bayreuth (1.) hat den Aufsteiger aus Heidingsfeld zu Gast und TG Landshut wird mit Schlusslicht TuS Fürstenfeldbruck II kaum Probleme haben.

Etwas schwieriger wird es für die SG Regensburg bei der DJK Waldbüttelbrunn und dem TSV Lohr, der beim SV Anzing antreten muss. Keinen Favoriten gibt es in der Partie zwischen den Tabellennachbarn HT München und TSV Friedberg. ebi