Der Handball-Bundesligist HSC 2000 Coburg fiebert nach dem Saisonstart beim TBV Lemgo dem ersten Heimspiel entgegen: Am morgigen Dienstag findet um 19 Uhr das erste Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig statt. Geschäftsführer Jan Gorr hat die letzten Abstimmungen mit dem Coburger Ordnungsamt abgeschlossen - nun kann der HSC verkünden, dass im Spiel gegen Leipzig 1000 Zuschauer mit von der Partie sein dürfen.

"Darüber, dass unser Hygienekonzept überzeugt hat, freue ich mich sehr, denn das bedeutet, dass wir endlich wieder vor Zuschauern Handball spielen dürfen. Ich bedanke mich bei den Vertretern der Ämter und Behörden für die konstruktiven Gespräche", sagt Jan Gorr.

Die genehmigte Kapazität von 1000 Zuschauern bedeutet für die Coburger, dass nahezu alle Sponsoren und Dauerkarteninhaber unter bestmöglichem Infektionsschutz die Möglichkeit haben werden, das Auftakt-Heimspiel live in der Arena zu sehen.

Gorr freut sich ebenfalls darüber, dass die Anfrage nach Dauerkarten nicht abreißt. Leider hat er in diesem Zusammenhang eine unerfreuliche Nachricht für alle weiteren Interessenten zu verkünden: "Wir haben uns entschieden, den Dauerkartenverkauf jetzt zu stoppen. Durch die momentane Situation sind wir mehr als an der Kapazitätsgrenze angelangt. Es wäre nicht fair, jetzt weiterhin Dauerkarten zu verkaufen, in dem Wissen, dass wir dann einige Besitzer dieser Karten nicht in die Halle lassen können."

Neue Karten werden ab sofort nicht mehr verkauft. "Natürlich tut das weh, weil es zeigt, wie groß das Interesse an Bundesliga-Handball hier in Coburg ist", erklärt der neue Geschäftsführer. ct