"Frühling kommt, der Sperling piept", sang schon Marlene Dietrich. Kaum etwas verbinden wir so sehr mit dem Frühling wie Vogelgezwitscher. Davon zeugen zahlreiche Schlager und Volkslieder. Viele gefiederte Sänger laufen rund um den heutigen meteorologischen Frühlingsbeginn zur Höchstform auf. Auch die Kandidaten für den "Vogel des Jahres" trällern im vielstimmigen Chor mit.

Auslöser für die Vogelgesänge ist die zunehmende Tageslänge. "Bereits um den Jahreswechsel herum ,läuten' die ersten Kohlmeisen, wie ihr oft zweisilbiger klingelnder Gesang beschrieben wird", sagt LBV-Biologe Torben Langer. "Andere Meisen singen dann auch schon - vor allem die Blaumeise, eine der Stichwahlkandidatinnen."

Auch die derzeitige Nummer eins der Wahl, das Rotkehlchen, gehört zu den ersten Sängern. Der LBV und sein bundesweiter Partner NABU rufen noch bis zum 19. März auf, für die Top-Ten-Kandidaten abzustimmen unter www.vogeldesjahres.de

Zur Wahl stehen folgende Vogelarten: Amsel, Blaumeise, Eisvogel, Feldlerche, Goldregenpfeifer. Haussperling (Spatz), Kiebitz, Rauchschwalbe, Rotkehlchen und Stadttaube. red