Mit einer Hommage an Jacques Offenbach wird am 8. November um 17 Uhr die Reihe der Kultursonntage in der Alten Vogtei fortgesetzt. Auf dem Programm stehen zudem Werke von Richard Strauss und Gioacchino Rossini. Interpreten sind Raphaela Gromes (Violoncello) und Julian Riem (Klavier).

Das Duo Gromes & Riem besinnt sich auf die musikalischen Wurzeln von Jacques Offen-bach als Cellovirtuose. Offenbach ist ja eher als Bühnenkomponist in aller Munde. Die Musik von Gioacchino Rossini wiederum gebe "auch in schweren Zeiten unglaublich viel Hoffnung und Freude", meint Raphaela Gromes. Schließlich lassen sich Richard Strauss' berühmte "Vier Lieder" wunderbar in Cello-Kantilenen verwandeln.

Vielseitig und charmant

In der Alten Vogtei feiert das renommierte Duo die beliebten Bühnenkomponisten mit ihrem mehrfach ausgezeichneten und vielfach aufgeführten Programm für Cello und Klavier. Hochvirtuos und schwungvoll, leidenschaftlich und technisch brillant, vielseitig und charmant - das sind die Attribute von Raphaela Gromes. Ob als Solistin mit Orchester, bei Kammermusik im Duo oder gemeinsam mit einem Bläserquartett, die junge Cellistin zieht stets mit ihrem gleichzeitig fantastisch anspruchsvollen wie außergewöhnlich leichtfüßigen Spiel in den Bann.

1991 geboren, begann Raphaela Gromes bereits mit vier Jahren mit dem Cellospiel. Der erste Auftritt als Solistin folgte im Herbst 2005 mit dem Cello-konzert von Friedrich Gulda. Ihr Studium absolvierte sie in Leipzig, in München und in Wien. Gromes konzertierte weltweit und war Gast bei internationalen Festivals. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, für ihre Offenbach-CD erhielt sie im vergangenen Jahr den Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte "Musik und Tanz".

Raphaela Gromes' Auftritte mit ihrem Klavierpartner Julian Riem werden immer wieder als perfekte Duette gefeiert: "Tatsächlich definieren die beiden das instrumentale Zusammenspiel auf ihre Weise neu. Der Pianist Julian Riem studierte in München, Paris und Basel. Schon früh von dem französischen Pianisten Michel Béroff als einer der "vielversprechendsten Pianisten seiner Generation" erklärt, gewann er internationale Klavierwettbewerbe und konzertiert mittlerweile als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter regelmäßig in Europa, Japan und den USA.

Aufgrund der Corona-Vorschriften besteht nur ein begrenztes Platzangebot, außerdem können die Karten im Moment nur in der Alten Vogtei in Burgkunstadt, Regens-Wagner-Platz 2, gekauft werden. Telefonische Reservierungen sind unter 09572/750011 oder 09572/3246 möglich. Außerdem können einige Veranstaltungen in der benachbarten Kirche der Regens-Wagner-Stiftung stattfinden. Mehr unter www.baur-stiftung.de. red