Eine hohe Impfbereitschaft verzeichnet die Caritas Haßberge bei den Klienten und Mitarbeitern der ambulanten Wohngemeinschaft Sankt Martha in Knetzgau. Dieser Tage ist dort laut Caritas gegen Corona geimpft worden, und alle Impfdosen seien "bis zum letzten Tropfen" verbraucht worden.

Die Impfdosen wurden dort laut den Caritas-Angaben "von sehr vielen heiß ersehnt. Alles war bestens vorbereitet. Und der kostbare Stoff kam auch tatsächlich dort an!"

Der Albtraum der Leiterin des ambulanten Teams der Caritas-Sozialstation, Angelika Krines, die seit zehn Jahren die Pflege-Wohngemeinschaft Sankt Martha in Knetzgau begleitet, hat sich nicht bewahrheitet. Frau Krines wurde, so die Caritas, in der Nacht zuvor immer wieder von schlimmen Träumen geweckt, in denen sie erlebte, dass der Impfstoff gestohlen wurde oder die Pflegebedürftigen zum Zeitpunkt der Impfung nicht aufzufinden waren.

Die Bilanz des Impfeinsatzes, der dieser Tage stattfand, "ist beeindruckend: 100 Prozent der Pflegebedürftigen und etwa 80 Prozent der Mitarbeitenden der Caritas-Sozialstation machten mit. Alle 30 Geimpften haben die Impfung bestens überstanden. Es kam zu keinen nennenswerten Nebenwirkungen", teilte der Kreisverband mit.

Die Geschäftsführerin des Caritas-Kreisverbandes Haßberge, Anke Schäflein, ist begeistert von der Impfquote: "Ich freue mich so über diese hohe Impfbereitschaft. Damit kann ich, zumindest bezogen auf unsere WG Sankt Martha, in vier Wochen zu 100 Prozent entspannen." Dann gibt es die zweite Impfung. red