Große Freude herrschte bereits am vergangenen Wochenende in der Höchstadter St.-Georgs-Pfarrei. Während im gesamten Erzbistum Bamberg die Wahlbeteiligung zu den Pfarrgemeinderatswahlen im Durchschnitt bei 10,4 Prozent lag, machten in Höchstadt 33 Prozent der Katholiken von ihrem Wahlrecht Gebrauch.
Grund dafür ist nach Angaben von Dekan Kilian Kemmer die Durchführung der Wahl als allgemeine Briefwahl. Mit großem Aufwand organisierte der Wahlausschuss unter der Leitung von Gerhard Wirkner die Wahlbriefe und deren Verteilung im Pfarrgebiet in der knapp 6000 Katholiken zählenden Gemeinde.


20 Kandidaten für zwölf Sitze

Die Verteiler der Pfarrbriefe stellten die Wahlunterlagen ihren "Abonnenten" zu. Das Ergebnis von mehr als 20 Prozent über dem Durschnitt anderer, vergleichbar großer Pfarreien "spricht damit für sich", so Kemmer. Zudem konnte in St. Georg auch eine echte Wahl stattfinden, da für die zwölf zu wählenden Mitglieder 22 Kandidaten mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren zur Verfügung standen.
"Kirche ist und bleibt lebendig, wo an erster Stelle die Feier des Glaubens steht und sich darum herum alles andere rankt", ist der Dekan überzeugt. Auch in der Sterpersdorfer Pfarrei St. Vitus lag die Wahlbeteiligung bei 31 Prozent, in Gremsdorf, der dritten Pfarrei des Seelsorgebereiches, bei 15 Prozent. LM