Auch wenn vor zehn Jahren die Kaserne des Bundesgrenzschutzes in Coburg geschlossen wurde, hat die 1972 gegründete BGS-Kameradschaft Coburg (BGSK) weiterhin Bestand. "Wir treffen uns in regelmäßigen Abständen und pflegen unsere Kameradschaft auch weiterhin", führte bei der jüngsten Zusammenkunft Vorsitzender Klaus Dieter Röder aus. Nachdem damals auch der Kameradschaftsraum abgegeben werden musste, wird neben den geselligen Veranstaltungen jährlich ein Schieß-Wettbewerb ausgetragen, bei dem die alten Pokale des Grenzschutzes als Preise ausgegeben werden. "Wir Kameraden werden älter, deshalb freue ich mich, dass nach wie vor unsere Mitglieder zu den Zusammenkünften kommen", betonte der Vorsitzende weiter. Die traditionellen Stammtische finden in der Schnitzelstube Triebsdorf statt. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Hans Rauscher übergab Röder die Urkunde des Bundesverbandes samt Ehrennadel an Hartmut Jung, Ulrich Wohlsperger, Peter Peitschmann und Wolfgang Voigt sowie an Ludwig Babel und Gerhard Beiersdorfer, denen diese Auszeichnung nachgereicht wird. Diese Auszeichnung zählt mit zu den höchsten, die der Bundesverband zu vergeben hat. Sie setzt nämlich die Verleihung der Treuenadel sowie ein sehr aktives Mitwirken in der Kameradschaft voraus. Die BGSK-Urkunde bekam für langjährige Hilfe und Unterstützung der Leiter des Staatsarchivs Coburg, Alexander Wolz, verliehen. Er bewahrt die "BGS-Schätze" und sorgt dafür, dass sich auch die nachkommenden Generationen über die BGSK Coburg ein anschauliches Bild verschaffen können. Die gleiche Ehrung erhält auch Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer, ehemaliger BGSler und seit Jahren Mitglied. Alexandra Kemnitzer